Oldenburg Im Streit um die ehemalige Pekol-Halle an der Alexanderstraße droht dem Verein für Verkehrsgeschichte die Zwangsräumung. Die Frist, die das Unternehmen Aktiv und Irma nach dem Urteil des Oberlandesgerichtes im Februar dem Verein gesetzt hatte, ist an diesem Freitag abgelaufen.

„Es gibt keine Hinweise, dass der Verein seiner Pflicht, die Fahrzeuge aus der Halle zu entfernen, nachkommt“, sagte der Projektentwickler von Aktiv und Irma, Jochen Rehling, am Freitag der NWZ. „So traurig es ist. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als eine Zwangsräumung einzuleiten.“ Sein Unternehmen werde nun die Gerichtsvollzieher beauftragen, kündigte Rehling an. Bis wann die Fahrzeuge dann aus der Halle entfernt seien, stehe noch nicht fest.

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Nach Angaben von Rehling gab es in den vergangenen Wochen keine neuen Gespräche mit dem Verein über die vom Gericht verfügte Räumung.

Die Firma Aktiv und Irma hatte dem Verein für Verkehrsgeschichte und seinem Vorsitzenden Hans-Joachim Luckau die 4000 Quadratmeter große Halle nach jahrelangem Streit gekündigt. Der Verbleib der historischen Pekol-Busse, darunter Feuerwehrwagen und denkmalgeschützte Fahrzeuge, ist nach wie vor nicht geklärt.

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