Krusenbusch Die Einwohnerzahl im Stadtteil Krusenbusch wächst und dadurch besteht auch die Notwendigkeit, die Verkehrsplanungen zu überdenken. Darauf machte Dr. Annette Hammer, Vorsitzende des Bürgervereins Krusenbusch, auf der Jahreshauptversammlung aufmerksam. Bei dem Treffen im Vereinsheim des Krusenbuscher SV erneuerte sie die Forderung nach einem schlüssigen Verkehrskonzept.

Nach Angaben von Annette Hammer ist die Bevölkerung in Krusenbusch zwischen 2007 und 2013 von 3683 um 7,44 Prozent auf 3957 gewachsen. Allein in den neuen Wohngebieten im Bereich Storchweg sei mit etwa 1000 Bewohnern zu rechnen. Dies dürfte einen täglichen Zuwachs von etwa 1600 Autofahrten bedeuten. Berücksichtigt werden müssten auch weitere Firmenansiedlungen im Gewerbegebiet Tweelbäke.

In der anschließenden Diskussion ging es auch um den Bahntunnel zwischen der Straße Bahndamm in Höhe Gerhard-Stalling-Straße (Krusenbusch) und der Klingenbergstraße (Kreyenbrück). Ratsherr Klaus Raschke (CDU) vertrat die Meinung, dass eine Trennung von zwei Stadtteilen ohne eine Verbindung auf einer vier Kilometer langen Strecke wie an der Bahnlinie aus städteplanerischen Gründen nicht sinnvoll sei. Er gab aber auch zu bedenken, dass die Kosten (etwa 20 Millionen Euro) einer solchen Pkw-Querung für die Stadt schwer zu finanzieren seien.

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Ratsherr Renke Meerbothe (SPD) verwies darauf, dass sich die Stadt drei Viertel der Kosten über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz erstatten lassen könne. Es sei aber nicht sicher, ob das Land diese Mittel auch bewillige.

Hinsichtlich des Ausbaus der Bahnlinie Oldenburg-Osnabrück befürchtet die Bürgervereins-Vorsitzende einen Anstieg des Güterverkehrs und zusätzliche Verkehrsprobleme am Bahnübergang Bremer Heerstraße.

Mit Blick auf den geplanten Fußgängertunnel (als Ersatz für die über die Gleise führende baufällige Brücke) deutete Meerbothe an, dass mit dem Bau schon 2016 begonnen werden könne. Wichtig sei in dem Zusammenhang, so Hammer, den Unfallschwerpunkt für den Radverkehr im Bereich Am Schmeel/Tweelbäker Tredde zu beseitigen.

Bei den Vorstandswahlen wurden die Vorsitzende Annette Hammer sowie Alfred Mikschl (2. Vorsitzender) und Christopher Bär (Kassenwart) in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand sind der dritte Vorsitzende Renke Meerbothe und Schriftführer Stefan Papin. Als Beisitzer fungieren künftig Lieselotte Wild, Thorsten Evers, Ludger Scheele, Walter Deters, Sven Oellerich und Ralf Liebenow.

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft wurden Walter Ehlers, Bernhard Gorath, Manfred Kipper, Erwin Kramer, Hans Neumann und Anneliese Windmüller (alle 40 Jahre) sowie Maria Asmus (25 Jahre).

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