Osternburg Mit seinen 895 Mitgliedern ist der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor nach wie vor der größte Bürgerverein der Stadt. Nun strebt man die Verjüngung an. Diese Absicht verkündete die 1. Vorsitzende Heidi Tauchert in der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend in den Dragonerstuben.

Auf Beschluss der Teilnehmer wird ein Junior-Tarif eingeführt, nach dem Mitglieder bis 25 Jahre nur einen Jahresbeitrag von zwei Euro zahlen müssen. „Wir möchten damit vor allem junge Familien in unserem Stadtteil ansprechen und für die Arbeit des Bürgervereins interessieren“, sagte Heidi Tauchert. Dazu fänden sich neben Bewährtem auch neue Akzente im Jahresprogramm, wie ein Laternenbummel und eine Fahrt nach Emden in Kooperation mit Osternburger Schulen.

In ihrem Jahresbericht verwies Tauchert darauf, dass sich der Verein in großem Maße um die Wahrnehmung der allgemeinen Interessen des Stadtteils gekümmert habe. Dazu nannte sie u.a. die Stellungnahmen zu Bebauungsplänen, zum Stadtentwicklungsplan „Step 2025“, zur Situation an den Bahnübergängen Stedinger Straße, zu den Plänen um die Cäcilienbrücke, zum Osternburger Bahnhof, zum Ausbau des Gaswegs und des Ostwegs sowie zu dem viel diskutierten Schienenverkehr.

Besonderen Wert legte man auch im Jahr 2012 darauf, den zweiten Teil des Vereinsnamens, Gartenbauverein, mit Leben zu füllen. Heidi Tauchert erinnerte an den Pflanzenflohmarkt, den Tag des Baumes am Utkiek, den Tag der offenen Gärten in Osternburg und die Gartenprämierung.

Die anstehenden Wahlen ergaben die Wiederwahl des 2. Vorsitzenden Ulf Prange und des 2. Schriftwarts Egon Vahlenkamp. Heiko Künnemann (vorher Beisitzer) übernimmt den vakanten Posten des 2. Kassenführers. Nachdem Karl-Heinrich Queckenstedt als Beisitzer ausschied, wurde Renate Claußen zur Nachfolgerin gewählt. Weitere Beisitzer sind Ingeborg Kramer, Holger Rauer, Dieter Weber, Frank Kreye, Bernd Meiburg, Irmtraud Hülsebusch, Martin Voigt und Waltraud Waje.

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Auf großes Interesse stieß das Referat von Günter Brüning, Sprecher der Gruppe Wasser der Lokalen Agenda 21, zu dem Thema „Wasser, Gräben, Biotope – Ihre Bedeutung im städtischen Siedlungsraum“. Er informierte über sinnvolle Uferbefestigungen und empfahl die Anpflanzung von Erlen. „Es bleibt wichtig, die Gräben offen zu halten“, lautete seine Forderung.

Ulf Prange dankte im Namen des Vorstands und der Mitglieder der Vorsitzenden Heidi Tauchert mit einem Blumenstrauß für ihr Engagement. „Sie ist das Gesicht des Stadtteils geworden“, sagte er.

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