OLDENBURG Die Zwangsverwalterin ist zufrieden mit der Ladenpassage. Es stelle sich Belebung ein.

Von Klaus Fricke OLDENBURG - Der Boykengang ist auf dem besten Weg, wieder einmal einen neuen Eigentümer zu bekommen. Für den 9. November ist im Amtsgericht im Zuge der Zwangsvollstreckung die Zwangsversteigerung der Passage zwischen Haarenstraße 48/49 und Kurwickstraße 12/13 angesetzt.

Damit läuft die Frist seit der von der Gläubigerbank erwirkten Anordnung der Zwangsversteigerung, die im Oktober 2004 erging, langsam ab. Die Bank möchte ihren Anspruch gegen den derzeitigen Eigentümer – den Hamburger Prinzen zu Hohenlohe – nunmehr vollstrecken lassen.

Als Verkehrswert für den Boykengang wurden 1,7 Millionen Euro vom Amtsgericht festgesetzt; sieben Zehntel dieser Summe sollte die Versteigerung erbringen. Wird dieser Betrag nicht erzielt, kann sich die Bank überlegen, wie es weiter geht (zum Beispiel neuer Preis oder Fortsetzung des Verfahrens).

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„Mit der momentanen Entwicklung des Boykengangs sind wir sehr zufrieden“, sagte Regina Behrens, Zwangsverwalterin der Immobilie, gestern der NWZ. „Die Läden und Restaurants dort sorgen langsam für Belebung.“ Auch Kunstausstellungen und Aktionen von Geschäftsinhabern im Gang trügen dazu bei, dass das Gebäude nicht verkommt. „Es wäre völlig falsch, so etwas zuzulassen“, meinte Behrens, die für noch mehr Aufschwung sorgen will. „Ein kleines Café wäre schön, und auch ein Themenboulevard ist vorstellbar.“

Sollte der Boykengang im November verkauft werden, endet die Zwangsverwaltung. „Und dann wird hoffentlich eine Lösung gefunden, die die City voranbringt“, sagte Oberbürgermeister Dietmar Schütz, der Gespräche mit den Verwaltern geführt hat. Mit einem funktionierenden Boykengang erhalte die Fußgängerzone ein attraktives Gängeviertel u.a. mit Burgstraße und Nikolaigang als Konter zur Langen Straße.

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