OLDENBURG Die Stadt nimmt Bauschutt an. Sie kassiert dafür aber viel mehr als die Spezialunternehmen in Tweelbäke und am Osthafen.

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Von Karsten Röhr OLDENBURG - Lange Gesichter: Das ist das, was der Stadtmitarbeiter an der Kasse der Wertstoffannahmestelle Eidechsenstraße fast immer zu sehen bekommt, wenn er nach den Kosten für die Ablieferung von Bauschutt gefragt wird. „Das ist da so teuer, dass man sagt: Alles klar, und tschüss“, sagt ein Leser. 30 Euro muss der Bürger mittlerweile für einen Kofferraum voll Bauschutt bezahlen, wenn’s über einem Kubikmeter liegt (bis maximal zwei) sogar 60 Euro. „Was die Bürger als Bauschutt anliefern, ist kompliziert zu entsorgen, das ist oft der letzte Dreck und kein sauberer, reiner Steinschutt“, sagt Stadtsprecherin Christiane Maaß. Selbstverständlich müssten Holz, Glas und Kunststoffe aber von den Anlieferern selbst getrennt werden.

Aber es gibt Alternativen – auf die die Stadt in ihrem Abfuhrkalender auch selbst hinweist: die Baustoffaufbereitungs- und Recyclinganlage Oldenburg (BRO) an der Fuldastraße am Osthafen und der Rolfes Baustoffgroßhandel in Tweelbäke (Am Schulgraben) nehmen nur einen Bruchteil für den Schutt. Nach Angaben eines Mitarbeiters bringt die Stadt ihren Bauschutt-Container von der Eidechsenstraße übrigens selbst dorthin. Auch hier ist allerdings sauberer, mineralischer, unbelasteter Abfall gewünscht – „frei von Holz, Folien und anderem Müll“, so Axel Schindler (BRO). Heinz -Gerd Biemann von Rolfes sagt: „Stahl kann drin sein, das wird extra berechnet. Im Prinzip nehmen wir jeden Bauschutt, in beschränktem Maße darf auch Holz drin sein.“ Der Steinschutt wird vorgesiebt, gebrochen und wie Kies, Sand, Oberboden, Schotter oder Brechsand zum Beispiel für Einfahrten von Privatleuten oder für den Straßenbau verkauft – „auch für neue Straßen in Oldenburg“, sagt Biemann.

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