Oldenburg Ohne größere Diskussion hat der Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen des Stadtrats am Mittwochabend das Umschlagsminus von 14,5 Prozent im Hafen (NWZ  berichtete) zur Kenntnis genommen. Der städtische Hafenbetriebsleiter Gerd Bischoff berichtete, dass die Hafenumschlagsbetriebe auf die Fertigstellung des Wendebeckens hofften, das größeren Seeschiffen das Anlaufen des Oldenburger Hafens erlauben wird.

Bischoff berichtete, dass die Kampfmittelsuche auf der Baustelle direkt unterhalb der Eisenbahnbrücke inzwischen abgeschlossen sei. Wenn die oberste Schicht Erde abgetragen sei – mit diesen Arbeiten werde Mitte des Jahres begonnen –, komme zunächst der Denkmalschutz zum Zuge: „Dort hat sich einst das Gut Drielake befunden“, sagte Bischoff. Dessen Überreste sollten gesichert werden.

Wie berichtet, hatten Einmaleffekte und die Konkurrenz von Lastwagen den Schiffumschlag verringert. Aber auch der Eisenbahnverkehr zur Umschlagsfirma OHU war eingebrochen. Bischoff führte das auf den Umbau des Unternehmensareals an der Dalbenstraße zurück. Man rechne damit, dass der Umschlag wieder anspringe.

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Um rund 60 Prozent war auch der Umschlag mit Sekundärrohstoffen (Schrott) eingebrochen. Die Erklärung dafür lieferte Oliver Springer vom Osternburger Unternehmen „Springer & Sohn“ auf Anfrage der NWZ : Sein Unternehmen habe 2015 mehr Schrott mit dem Lastwagen transportiert. Zwar sei die Schiffsfracht zum Stahlwerk Georgsmarienhütte mit 7,5 Euro pro Tonne noch immer billiger als der Transport mit Lastwagen (10 Euro/Tonne), aber mit dem Lkw könne man auf dem Rückweg Schrott bei Kunden abholen, die u. a. zwischen Osnabrück und Oldenburg ansässig sind.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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