Oldenburg Die Hauptstraße in Eversten ist seit vielen Jahrzehnten – zwischen OLB und Stadtbäckerei – ein Autohandelsstandort. Und das wird sie auch nach dem Rückzug der Familien Schäuble und Tinneberg aus dem Geschäft bleiben. Das Volkswagen Zentrum Oldenburg/Braasch übernimmt den Standort und sichert damit die 20 Arbeitsplätze an der Hauptstraße. Das bestätigte der Chef des Volkswagen Zentrums, Bernd Weber, am Donnerstag. Die Familien Schäuble und Tinneberg verpachten die Gebäude. „Es ist eine Art Familienzusammenführung“, sagte Weber. Man verstehe sich gut. Das heutige Volkswagen Zentrum wurde 1933, also vor 80 Jahren, durch Walter Braasch gegründet. Schäuble startete zwei Jahre davor.

Das Seat-Programm (einschließlich Service) soll an der Hauptstraße weiter ausgebaut werden. Der VW-Service bleibt dort erhalten und auch Volkswagen kann man weiterhin hier kaufen. Neuer Standortleiter ist Heinz Rohde, der vor 25 Jahren bei Braasch angefangen hat und im Volkswagen Zentrum zuletzt Serviceleiter war.

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Zu dem Familienunternehmen an der Bremer Straße (Neuwagen/Pkw und Nutzfahrzeuge plus gebrauchte Touareg, Passat und Phaeton) gehört auch das Audi Zentrum an der Bremer Heerstraße und der Standort Rudolf-Diesel-Straße (Golf Gebrauchtwagen). Beschäftigt sind 170 Mitarbeiter. Bernd Weber sagte am Donnerstag: „Wir wollten den Standort gerne erhalten. Für uns war es auch interessant, mit Seat eine neue Konzernmarke zu haben. Seat hat im Konzern zudem mit die jüngsten Neuwagenkäufer.“

Hans Schäuble hatte 1931 als Vertragswerkstatt für NSU, Fiat, Steyr und Hanomag begonnen. Nach dem Krieg startete er mit seinem Sohn Helmut neu: mit NSU-Fahrrädern, Motorrollern und Motorrädern, eine Lloyd-Vertretung und eine „Freie Großtankstelle“ kamen hinzu. 1969 wurde Schäuble VW-Vertretung, Mitte der 80er-Jahre stieg die Familie Tinneberg mit ein und sorgte für umfangreiche Erneuerungen.

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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