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Impfpass-Affäre um Ex-Werder-Trainer
DFB-Sportgericht sperrt Markus Anfang für ein Jahr

Betrifft: Dauerstau und Sperrung der Autobahn

Oldenburger Zustand: Staus allerorten, Stillstand jeden Tag. Die Verkehrsführung ist seit fünf Monaten katastrophal, eigentlich kann man von Führung nicht reden. (...)

Ansätze wie „Ampelverlängerung“ nützen wenig, denn mehr denn je stehen täglich tausende Autos im Stau und blasen teuren Kraftstoff zum Auspuff heraus. Unsere schöne Stadt hat nun mal die Straßenvorgabe nach mittelalterlicher Bauplanung – die geniale Idee und Verwirklichung der Umgehungsautobahn aus den 60ern wird ignoriert, indem eine ganze Doppelspur gesperrt wird. (...)

Umso mehr müssen sich die mit Experten besetzten Ämter (...) bemühen, Abhilfen zu schaffen. Meines Erachtens kann die Hauptlösung nur in der Verlegung des Verkehrsflusses auf die andere Autobahnseite und die Forcierung der Arbeiten, auch am Wochenende, liegen. (...)

In der Vergangenheit haben sich die Verkehrsplaner bekanntlich nicht mit Ruhm bekleckert: Die sehr teure Straßenberuhigung im Stadtnorden in den 80ern wurde klammheimlich zurückgebaut, die Versuche einer Einbahnstraße Theaterwall (88 000 Euro) waren ein Flop.

Jetzt hat man ohne Not den Linksabbieger stadtauswärts Richtung Kanalstraße beseitigt. Folge: Noch mehr Kraftfahrzeuge im Stau, abfließen nicht möglich. Alle Ampeln in Oldenburg sind nicht konform gesteuert sondern arbeiten gegeneinander. Folge: Massenhafter CO2 Ausstoß.

Weitere Vorschläge zur Beseitigung/Milderung der Stauprobleme: 1. Einrichten eines stadtumspannenden Shuttlebussystems, 2. bilden von Fahrgemeinschaften, hier könnte der Rat Vorbild sein, 3. ausschreiben eines Wettbewerbs, Motto: Bürgerideen zur Staubeseitigung. (...)

Jochen-Gerd Schulz

Oldenburg

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Der Artikel sprach mir aus der Seele. Die kilometerlangen Staus, z.B. Cloppenburger Straße, weisen mit dem Stop-and-Go-Verkehr nicht nur einen wesentlich höheren Benzinverbrauch einschließlich Schadstoffausstoß auf, sondern bringen auch den Linenbusverkehr völlig durcheinander.

Ich habe erfahren, dass die Firmen nur einen Acht-Stunden-Tag leisten. In der Wirtschaft würde jeder Betrieb, der sich einen derart langen Kundenstau im wahrsten Sinne des Wortes aufbaut, geringer Effektivität beschuldigt.

Ein Zwei- oder Drei-Schichtbetrieb verkürzte die Reparatur auf die Hälfte der jetztigen Zeit, die Sperrung nur einer Spur würde den Verkehr erträglicher als jetzt fließen lassen.

Wenn dann die Ampeln auch noch den Verhältnissen angepaßt werden könnten, wäre den Nerven der Bürger und den Erwartungen der Umwelt Rechnung getragen worden.

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Wolfgang Oehrl

Oldenburg

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