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Eversten /Bürgerfelde Für die NWZ -Aktion „Sicherer Schulweg“ haben weitere besorgte Bürger Hinweise auf gefährliche Stellen im Straßenverkehr eingereicht. Als einen „hausgemachten“ Unfallschwerpunkt bezeichnet Jürgen Hoting die Situation an der Kreuzung Hundsmühler Straße/B 401 hinauf zur Brücke in Richtung Hundsmühler Krug.

Vor ein paar Jahren wurde eine Ampel für den Verkehr stadtauswärts und stadteinwärts installiert. „Wer jedoch von der Brücke aus Richtung Wöbken oder Westfalendamm kommt, muss raten, ob der Verkehr auf der Hundsmühler Straße gerade eine Rotphase hat“, berichtet der Everster. Es gebe hier zwar ein Stoppschild, jedoch habe es sich zur Gewohnheit entwickelt, bei vermutetem Rot-Licht auf der Hundsmühler Straße schnell noch abzubiegen – vor allem in Richtung Papenburg. „Was dadurch passieren kann, ist klar.“

Besonders gefährlich sei es auch, wenn stadtauswärts fahrende Busse sich beim Abbiegen in Richtung Brücke per Vorrangschaltung Grün an der Ampel holen. „Dann sieht der Gegenverkehr zwar weiterhin Rot. Aber wer von Hundsmühlen kommend gen Papenburg will, ahnt nicht, dass von rechts Autos in dieser Phase freie Fahrt haben.“ Das Problem zu beheben, sei einfach, meint Hoting: „Eine Ampel auch für den Verkehr, der auf die Hundsmühler Straße will, muss installiert werden.

Eine Mutter aus Hundsmühlen, deren Tochter seit dem neuen Schuljahr das Graf-Anton-Günther-Gymnasium besucht, weist auf eine Stelle in unmittelbarer Nähe hin – nämlich auf die Einfahrt am Westfalendamm, die viele Schulkinder überqueren müssen. Die Frau, die nicht namentlich genannt werden möchte, sagt: „Diese Stelle sehe ich als Gefahrenquelle an, da gerade morgens zu Zeiten des Berufsverkehrs von allen Seiten Fahrzeuge von und in den Westfalendamm ein- und ausbiegen. Dazu wird sehr häufig die Straßenregelung missachtet beziehungsweise die Fahrzeuge fahren oftmals noch schnell um die Ecke, obwohl Fußgänger und Radfahrer Vorfahrt haben. Brenzlige Situationen, die auch durch Verkehrsunsicherheiten sowohl bei den Autofahrern, als auch den Fahrradfahrern (gerade bei Kindern) entstehen, sind vorprogrammiert und an der Tagesordnung.“

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Täglich beobachten auch Maren Köpp und ihr Mann gefährliche Situationen – und zwar an der Straße Wittsfeld in Bürgerfelde, die von einem kleinen autofreien Weg (zwischen Stadtfeld und Karlsbadstraße) gekreuzt wird. Dieser Weg sei zwar mit rot-weiß markierten Pfählen/Absperrungen versehen, die aber so schmal seien, dass sie Fahrradfahrer nicht zum Drosseln der Geschwindigkeit zwängen, bemängeln die Bürgerfelder. „So kommt es ständig vor, dass aus diesem Weg Radfahrer geschossen kommen, ohne nach links und rechts zu sehen. Mehrere Zusammenstöße und zahlreiche Fast-Zusammenstöße konnten wir in nur zwei Jahren beobachten.“

Der Weg stelle die Verbindung von der Schule Dietrichsfeld an der Liegnitzer Straße und einem großen Einzugsgebiet rund um den Brookweg bis zum Mittelweg dar. Maren Köpp: „Die scheinbare Sicherheit dieses Weges trügt aber leider. Parkende Autos versperren dem Autofahrer außerdem die Sicht auf den Weg. Hilfreich wären breitere Absperrungen, die den Radfahrer zwingen, im Zickzack, also sehr langsam, den Weg zu verlassen.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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