Ammerland /Oldenburg Noch ist es ein Drängen und Schieben über die auf eine Spur verengte Autobahn 28 – besonders morgens und abends zu den Pendlerzeiten zwischen Bad Zwischenahn und Oldenburg. Doch schon in den kommenden zwei Wochen wird sich das ändern, wie Sebastian Mannl, Leiter des Geschäftsbereichs Oldenburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, mitteilt. „Seit diesem Donnerstag sind die Mitarbeiter sukzessive dabei, die restlichen Schutzwände abzubauen“, sagt er und fügt hinzu: „Weil das bei laufendem Verkehr tagsüber geschehen wird, dauert es etwas länger. Maximal bis zum Nikolaustag am Freitag, 6. Dezember.“ Solange heißt es also noch: durchhalten.

Die Straße indes sei komplett fertiggestellt, die letzten Leitplanken würden verschraubt. Danach stehe den Autofahrern die Strecke spätestens ab genannten Termin wieder komplett zur Verfügung – sogar mit einer Neuerung: Wo früher auf der Strecke von Neuenkruge nach Oldenburg, in etwa auf Höhe der Ortschaft Bloh, Tempo 80 bei Nässe in der Kurve galt, ist künftig kein Limit vorgegeben.

„Die Entwässerung wurde da verbessert“, so Mannl. Eine verstärkte Neigung der Fahrbahn und neue Rohre sollen es demnächst richten, wenn heftige Regenfälle angesagt sind. „Künftig sind die Autofahrer bei Starkregen hier sicherer unterwegs“, gibt Mannl einen Ausblick. Baulich sei „alles aufgegangen“, wie schnell es jetzt genau gehe, hänge mit den Wetter- und Sichtverhältnissen zusammen.

Damit die Mitarbeiter in den kommenden 14 Tagen sicher werkeln können, sollen währenddessen Baken außerhalb dieser Schutzwände aufgestellt werden. „Diese Wände werden auf Lkw geladen. Da müssen wir sicherstellen, dass es genügend Abstand zum fließenden Verkehr gibt“, macht Mannl klar. Und wie geht es weiter?

„Im kommenden Jahr sollen die Bauarbeiten zwischen Oldenburg und Bad Zwischenahn fortgesetzt werden“, sagt der Behördenleiter. Noch fehlt der Autobahnabschnitt von der Stadtgrenze in Wechloy bis zur Anschlussstelle Neuenkruge. „Mitte Dezember gibt es einen großen runden Tisch mit allen Verantwortlichen aus dem Nordwesten. Da wollen wir Termine festzurren“, erklärt er. Es sei wichtig, dass die Baustellen penibel aufeinander abgestimmt seien. „Wir müssen mit den Landkreisen sprechen, den Logistik- und Windkraft-Unternehmen; es müssen viele Komponenten mit einbezogen werden.“ Arbeitslos wird die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr jedenfalls ganz sicher nicht, da ist Leiter Sebastian Mannl sicher. „Wir haben alle Hände voll zu tun und zu regeln. Da müssen wir stetig gemeinsam weiter dran arbeiten.“

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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