Betrifft: „Einstige Bruchbude ist nun Jugendhaus“, zum Umbau eines leerstehenden Gebäudes in Kreyenbrück durch die Stadt zur Aufnahme unbegleiteter Flüchtlinge (NWZ vom 12. März)

Marc Geschonke berichtet in der NWZ  am 12. März beeindruckt vom enormen Einsatz der Stadtverwaltung für die Rundumversorgung jugendlicher Migranten.

Für acht, später wohl vierzehn junge Männer, kernsaniert die Stadt in nur vier Monaten ein Haus, stellt neun Pädagogen, zwei Dolmetscher und zwei Hauswirtschafterinnen ein.

Weitere Stellen, so heißt es in dem Bericht, sollen für eine optimale Rund-um-die-Uhr-Betreuung bereits ausgeschrieben sein.

Für derzeit 134 „Minderjährige“ – bis zu 60 Prozent sollen laut Presseberichten ein falsches Alter angeben – Migranten in Oldenburg werden bei geschätzten jährlichen Betreuungskosten von bis zu 60 000 €Euro pro Schützling über acht Millionen Euro im Jahr fällig werden. Die Stadt schüttet also damit ein Füllhorn aus.

Wie anders erging es mir als Neubürger im Jahr 1991. Das städtische Liegenschaftsamt teilte uns mit, dass wir mit unseren vielen kleinen Kindern auf die lange, lange Warteliste für günstiges Wohnen gesetzt würden. Auf ein Angebot, zum Beispiel eines preiswerten, kleinen städtischen Grundstücks, durften wir – wie vom Sachbearbeiter korrekt vorhergesagt – vier Jahre warten.

Als Betten für unsere Zwillinge gab es kein neues „schwedisches Mobiliar“, nein, sie stammten aus dem Sperrmüll der freundlichen Nachbarn.

Gekocht wurde damals auf einem Zwei-Platten-Campinggerät. Und stundenweise Hilfe durch eine Hauswirtschafterin wäre uns märchenhaft erschienen.

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Ich wünsche den Kreyenbrückern mehr Glück mit ihren „Jungs“ als es die Bremer bisher hatten.

Hubert Paluch Oldenburg

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