Lauf und beweg’ was! Unter diesem Motto wurde am Wochenende zur Benefizaktion für Kinder in Afrika aufgerufen. Der Kennedy-Lauf über 6000 Meter symbolisiert die Strecke, die laut Kinderhilfswerk „World Vision“ vor allem Frauen und Kinder in Afrika im Schnitt zurücklegen müssen, um zu sauberem Trinkwasser für die Familie zu gelangen.

Martin Dammann, Pastor der hiesigen Freien evangelischen Gemeinde (FeG), zeigte sich davon berührt und von der „Global 6k“-Aktion von World Vision – eine weltumspannende Laufserie, deren Erlöse über Teilnehmerspenden zu „100 Prozent in Projekte in den ärmsten Gegenden Afrikas“ fließen sollen. Mit dem Kennedy-Lauf für dieses Projekt „wollen auch wir im Stadtteil ein Zeichen setzen“, so Dammann.

Unicef hilft Kindern

100 Menschen an 100 Orten – und die Oldenburger waren dabei: Gemeinsam haben sie sich am Samstag bei der Unicef-Aktion „Theater der 10 000“ für Kinder stark gemacht. In einer Performance wurden sie zu Zeitreisenden, die sich in einer unbekannten Zukunft gemeinsam für Menschlichkeit und eine lebenswerte Welt für Kinder einsetzen. Das „Theater der 10 000“ ist die bisher größte deutschlandweite Theateraktion, mit der Unicef zum Dialog und zum aktiven Mitgestalten der Gesellschaft aufgefordert hat.

Neben dem Kern der Veranstaltung, dem „Theater der 10 000“, hatte die Unicef AG Oldenburg auch Kinderspiele angeboten, Leinentaschen bedrucken lassen und Puppentheater gespielt.

Stift besteht 130 Jahre

Das Diakonissenmutterhaus Elisabethstift hat am Sonntag sein 130. Jahresfest gefeiert – mit einem Festgottesdienst mit Bischof Thomas Adomeit und Musik vom Chor für geistliche Musik von Gerhard von Hirschhausen.

Die Arbeit des Vereins Oldenburgisches Diakonissenhaus Elisabethstift hat sich deutlich verändert, berichtete die Vereinsvorsitzende Rita Szaszi. Geblieben ist die Ausrichtung zum Wohl alter Menschen: Das Stift hat sich vom Wohnheim für Diakonissen mit Altenheim über ein Feierabendhaus für alte Diakonissen zum Anbieter unterschiedlichen Wohnraums für Senioren entwickelt.

Ausdruck von Hoffnung und Tatkraft der Diakonissen ist ein in der unmittelbaren Nachkriegszeit entstandener Wandteppich. Kleinste Stoff- und Faserresten haben die Frauen damals zu einem Bibelvers für die Kapelle im Philosophenweg 1 verknüpft. Jetzt ist der Wandteppich neu gerahmt und wurde zum Jahresfest in der Kapelle des Elisabethstifts aufgehängt.

Das Stift war mit Hilfe von Schwestern des Diakonissenhauses Ludwigslust gegründet worden. Es ist bis heute Mitglied des Vereins Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissenmutterhäuser.

Selbsthilfe wirbt

Die Oldenburger BeKoS (Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen) hat am Samstag mit Famila in Wechloy den diesjährigen Selbsthilfetag am Brunnen des Einkaufslandes organisiert – das Motto: „Selbsthilfe – da kann ja jeder/jede kommen“.

Lutz Herbst, Leiter des Centermanagements Famila, und Bürgermeisterin Christine Wolff lobten das ehrenamtliche Engagement der Selbsthilfegruppen. Auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse nahm teil. Monika Klumpe von der BeKoS sagte: „Selbsthilfe fängt die Menschen auf, gibt ihnen Kraft und neuen Mut. In einer Selbsthilfegruppe bieten die vielfältigen Erfahrungen und Informationen der Gruppenmitglieder eine ganz besondere Form der gegenseitigen Unterstützung.“

Beteiligt hatten sich 21 Gruppen zu Themen wie Behinderung, chronische Erkrankung, Sucht sowie soziale Probleme. Die Teilnehmer äußerten sich zu den Möglichkeiten, die Selbsthilfegruppen bieten: In der Gruppe könnten sie alles ansprechen, sie erhielten Tipps und Infos, sie fühlten sich nicht allein mit ihrem Thema, sondern verstanden und anerkannt und für die persönliche Entwicklung gestärkt.

„Jeder Mensch kann in seinem Leben von Ereignissen, Problemen oder Erkrankungen getroffen werden, die er nicht alleine bewältigen kann oder möchte. Dann kann eine Selbsthilfegruppe sehr hilfreich und entlastend sein“, sagt Klumpe.

In Oldenburg und Umgebung gibt es 220 Selbsthilfegruppen. Die Bekos mit Sitz an der Lindenstraße 12a gibt es seit 1985. Sie berät alle, die Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchen, eine neue Gruppe gründen möchten oder Unterstützung für die eigene Selbsthilfegruppe suchen.

Städtebautag gefeiert

Zum Tag der Städtebauförderung am Samstag stellte die Stadt und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den neu gestalteten Klingenbergplatz in den Mittelpunkt – u.a. mit einer Plakatausstellung zu abgeschlossenen Objekten und aktuellen Sanierungsgebieten. Ein Fokus lag dabei auf Kreyenbrück-Nord. Auch Werkstattfilm beteiligte sich und zeigte kurze Filmbeiträge und Bilder aus Kreyenbrück.

Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ der Städtebauförderung waren nicht nur der Klingenbergplatz neu gestaltet worden, sondern auch Spielplätze neu gebaut oder erneuert (u.a. Grundschule Breewaterweg) worden, am Utkiek entstand ein Fitnessparcours, das Fuß- und Radnetz wurde ausgebaut und das AEG-Gelände neu beplant.

Werbung für EU-Wahl

Um für die Wahl des EU-Parlaments zu werben, kamen die Sympathisanten der Bewegung „Pulse of Europe“ am Sonntag auf dem Julius-Mosen-Platz zusammen unter dem Motto „Europa eine Stimme geben“. Eingeladen zu Beiträgen waren auf der Kundgebung auch die Organisatoren von Fridays for Future-Oldenburg, die Jungen Europäischen Föderalisten und Vertreter des Stadtschülerrats, der über die Schüler-Simulation des EU-Parlaments (SimEP) berichtete.


  www.bekos-oldenburg.de 
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