OLDENBURG Seit ihrer Geburt ist Hertha Meiners dem Stadtteil Eversten treu geblieben. Am Sonntag feierte sie im Kreise der Familie und Nachbarn ihren 103. Geburtstag im DRK-Schwesternheim an der Bodenburgallee. Gemeinsam mit ihren Gästen freute sich die Jubilarin bei Kaffee und Kuchen über ihre Feier. Zu den Gratulanten gehörte Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler. Sie überbrachte die Glückwünsche der Stadt.

„Unsere Mutter hatte es nicht immer leicht“, erzählt Tochter Irmgard Pauly. Im Ersten Weltkrieg verstarb Hertha Meiners’ Vater in französischer Gefangenschaft, woraufhin sie zusammen mit ihren vier Geschwistern auf dem Hof der Familie in Eversten helfen musste. Nach der Hochzeit im Jahr 1931 zog sie nach Zetel. Hier betrieb sie zusammen mit ihrem Ehemann ein Polstermöbel- und Gardinengeschäft. 1938 kehrte die Familie zurück nach Oldenburg und eröffnete in Eversten ihr Fachgeschäft. Das wurde – unterbrochen von den Kriegsjahren – bis Anfang der 50er Jahre weitergeführt.

Viele Jahre betrieb Hertha Meiners Geräteturnen im TuS Eversten. Und bis vor einem halben Jahr lebte die Witwe zusammen mit ihrer Tochter Irmgard und Schwiegersohn Reinhard Pauly in einem Haus an der Hauptstraße. Das Ehepaar erinnert sich gern an die gemeinsame Zeit zurück: „Wir waren immer ein gutes Team.“ Zur Familie gehören außerdem Tochter Edith Rudolph, zwei Enkel, vier Urenkel und vier Ururenkel.

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Seit Ende Januar dieses Jahres lebt Hertha Meiners im DRK-Schwesternheim. „Frau Meiners ist häufig beim Singen dabei oder lässt sich gern etwas vorlesen. Ihre Familie kümmert sich rührend um sie“, sagt Pflegedienstleiterin Petra Bornhorst. Und das hat auch seinen Grund: „Wir haben jahrelang mit meiner Mutter zusammen gewohnt. Da bekommt man natürlich Sehnsucht“, sagt Tochter Irmgard.

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