Der Bürgerverein Haarentor-Wechloy ist seit seiner Gründung im Jahr 1953 auf 160 Mitglieder um die Hälfte geschrumpft. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den der Vorstand zur Jahreshauptversammlung vorlegte. Verantwortlich dafür sind nach Ansicht des Vereins die veränderte Baustruktur im Stadtviertel (Mehrfamilien- statt Einfamilienhäuser) sowie das allgemein mangelnde Interesse an einer Mitgliedschaft in einem Bürgerverein. Für dieses Jahr sind dennoch ein Tagesausflug, der Herbstnachmittag und ein Laternenumzug geplant. Auch die Teilnahme des Vereins an der Aktion „Oldenburg räumt auf“ sowie die monatliche Teilnahme an den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine stehen an. Mit Interesse verfolgt der Verein die Wohnbebauung auf dem Gelände der ehemaligen Netzfabrik an der Ammerländer Heerstraße, den Bau des Studentenheims auf dem Gelände der alten Färberei am Artillerieweg und das Wachsen des Wohnquartiers am Diet-richsweg. Verärgert ist der Verein über den schleppenden Ausbau des Dietrichswegs und die immer noch nicht fertiggestellte Brücke über die Haaren zur Radfahrstraße Haarenufer.

Männerchor feiert

„Wo man singt, da lass’ dich ruhig nieder“– das nahmen etwa 250 Musikfreunde zum Anlass, den zwanzigsten Geburtstag des SV Ofenerdieker Männerchores im Ofenerdieker Kulturzentrum zu feiern. Unter den Ehrengästen waren unter anderem der 1. Vorsitzende des SV Ofenerdiek, Christian Marke, der vor 20 Jahren bei der Gründung des Chores dabei war, Helmut Fokkena, Bernhard Schmidt (ehem. Bundeschorleiter des Oldenburgischen Sängerbundes) und Horst Milde (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt). Milde, der sich für die Erhaltung des deutschen Liedgutes einsetzt, brachte in seiner Rede zum Ausdruck, dass viele Volkslieder in der Gesellschaft in Vergessenheit geraten. Singen sei ein Erlebnis und bringe in Gemeinschaft viel Freude, so Milde. In Ofenerdiek sei die Welt noch in Ordnung. Das volle Haus ließ auch Chorleiter Karl Köhler nicht kalt. So sagte er zwischendurch zwar ganz trocken: „Ich bin ganz ruhig“, aber seine Anspannung war schon groß. Immerhin war es der erste große öffentliche Auftritt für ihn und seine Jungs, die ein Durchschnittsalter von 78 Jahren haben. Eine sportliche Leistung in diesem Alter solch ein zweistündiges Programm im Stehen durchzuführen. In seinem Programm bot der Männerchor ein sehr vielfältiges Programm. Neben plattdeutschen- und englischen Liedern wurde auch eine Reihe deutschsprachiger Klassiker vorgetragen, die das Publikum zum Mitsingen anregten. Schwung und gefühlvoll, laute und leise Töne fanden im Publikum große Zustimmung. „Singen ist von seinem Ursprung her auf ein soziales Miteinander angelegt. Und so kann man sagen, dass dieser Nachmittag alles in allem eine schöne Gemeinschaft widerspiegelt hat“, hieß es abschließend seitens der Veranstalter.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.