Betrifft: „Stadtmeister im Unschönschreiben“ (NWZ vom 5. Februar, Bildunterschrift auf der Terminseite)

Mit Befremden und Erstaunen habe ich gelesen, dass in der BBS Wechloy unter der Überschrift „Stadtmeister im Unschönschreiben“ ausgetragen werden. Neben der neuen Wortschöpfung „Unschönschreiben“ wurde die Stenografie (Kurzschrift) herabgewürdigt. Die Stenografie ist etwas Wunderbares. Steno ist die Kunst, so schnell (simultan) zu schreiben, wie man spricht oder denkt. Das verschafft demjenigen, der sie beherrscht, diverse Vorteile.

(...) Die Stenografie hat überwiegend die Buchstaben der Langschrift auf das Wesentliche gekürzt, für Konsonanzen besondere Zeichen und für häufige Wörter Silbenzeichen und Kürzel kreiert. Zwischen Groß- oder Kleinschreibung wird nicht unterschieden. Auch auf eine Verdoppelung von Lauten wird in der Regel verzichtet...

(...) Viele bedeutende Persönlichkeiten haben die Kurzschrift als ihre Arbeitsschrift genutzt: Charles Dickens, Wilhelm Busch, Astrid Lindgren, Alexander von Humboldt, Bertolt Brecht, Dr. Kurt Tucholsky, Annemarie Renger, Dr. Theo Waigel, Dr. Franz Kafka, Dr. Erich Kästner, Prof. Dr. Konrad Zuse, Otto Lilienthal, Prof. Dr. Max Planck, Papst Benedikt XVI usw.

Hannelore Schindelasch
Oldenburg

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