Wenn Takeshi Yamashima aus Tokio unterrichtet, knien die Kursteilnehmer, und bei absoluter Stille folgen sie gespannt seinen Ausführungen. Sämtliche Aikido-Sportler sind in der traditionellen, japanischen Art gekleidet: die Teilnehmer mit Schülergrad im weißen Anzug und Fortgeschrittene mit Lehrergrad tragen zusätzlich einen schwarzen Hosenrock, den Hakama. Selbst die Fortgeschrittenen lauschen andächtig, denn der Großmeister aus Japan kann auch ihnen noch sehr viel Neues vermitteln. Takeshi Yamashima, 70 Jahre alt, gibt noch bis Dienstag, 4. Juli, im Judo-Club Achternmeer-Hundsmühlen (JCAH) ein Aikido-Seminar für in- und ausländische Budosportler. Yamashima trainiert seit seinem Kindesalter Aikido. Er ist einer der letzten lebenden Schüler des bereits verstorbenen Begründers des Aikido, Morihei Ueshiba.

Während des Lehrgangs im Dojo des Vereins an der Diedrich-Dannemann-Straße 25 demonstriert der Großmeister zahlreiche Übungen der Budo-Sportart, die von Wurf- und Haltetechniken geprägt ist. Seine Schüler machen es ihm anschließend nach. Beim Aikido sind teilweise spektakuläre Übungen zu sehen. Um einem Hebel auszuweichen und von der umgeleiteten Energie des Angriffs angetrieben, fliegen insbesondere die Fortgeschrittenen immer wieder in saltoähnlichen Bewegungen durch die Luft.

Ausrichter des Lehrgangs ist die Aikido-Abteilung des Judo-Clubs Achternmeer-Hundsmühlen unter Leitung des 1. Vorsitzenden und Schwarzgurtträgers Günter Schröder. Auch er trainiert bereits seit mehr als 30 Jahren Aikido und ist von dem Unterrichtsstil des japanischen Großmeisters begeistert. Er freut sich auf die zahlreichen in- und ausländischen Gäste, die sich bereits angemeldet haben. „Alle Vereine oder Sportler, die sich für Aikido interessieren, sind herzlich eingeladen, auch noch spontan mitzumachen“, sagt Günter Schröder.

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Gesund und munter

Ganz schön gesund: Der GVO Oldenburg feierte das 25-jährige Bestehen seiner Gesundheitskurse und knapp 100 Mitglieder machen mit. Im Laufe der Jahre seien die Angebote im Bereich Gesundheitssport stetig gewachsen, so der Verein, der stolz ist auf diverse Auszeichnungen mit dem Zertifikat „Pluspunkt Gesundheit“ seiner gut qualifizierten Übungsleiter. Übungsleiterin Inge Schneider, die die ersten Kurse im Bereich Prävention damals für den GVO ins Leben rief, nahm das Jubiläum zum Anlass, ihren Abschied zu verkünden. Dankbar verabschiedeten sich Abteilungsleiterin Ulrike Hamer, die Übungsleiterinnen und viele Mitglieder von „ihrer“ Inge. Gut gelaunt wurde im Vereinsheim im Sportpark Osternburg ordentlich gefeiert, lecker gegessen, auf 25 erfolgreiche Jahre angestoßen und in gemeinsamen Erinnerungen geschwelgt.

Taschen für Lektüre

Freude in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek: Die Landessparkasse zu Oldenburg unterstützte den Förderverein der Stadtteilbibliothek aus den Mitteln des LzO-Gewinnspiels „Sparen+Gewinnen“ mit 500 Euro. Von diesem Geld schaffte der Förderverein Stofftaschen mit Logoaufdruck an, um auch einen sinnvollen Beitrag gegen die Plastikflut leisten zu können. Zur Übergabe des symbolischen Schecks und der echten Taschen trafen sich Stefan Klockgießer (LzO) sowie vom Förderverein Britta Kleen (1. Vorsitzende), Hilke Diers und Edeltraut Vogelsang mit Angelika Jobst (Leiterin Stadtteilbibliothek Ofenerdiek).

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