Oldenburg Die Arbeitsgemeinschaft Vertriebene in der Oldenburgischen Landschaft erinnert an diesem Wochenende an das Schicksal jener Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg während der sogenannten Operation Schwalbe ihre Heimat verlassen mussten. 200 000 Vertriebene – vornehmlich aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern – kamen in den Jahren 1946/47 in das Oldenburger Land.

In Vorträgen und der Ausstellung „Operation Schwalbe“, die an diesem Sonnabend ab 16 Uhr im Stadtmuseum eröffnet wird, soll zurückgeblickt werden. Als Festredner blickt Landtagspräsident a.D. Horst Milde, selbst in Schlesien im heutigen Polen geboren, auf „Die politisch-vertraglichen Voraussetzungen der Vertreibung“. Zuvor begrüßen Stadtmuseumsleiter Dr. Andreas von Seggern und Landschaftspräsident Thomas Kossendey die Gäste.

Auch für diesen Sonntag stehen Vorträge auf dem Programm: Dr. Gisela Borchers erläutert ab 16 Uhr „Die ,Operation Schwalbe’ im nördlichen Ostdeutschland: Ost- und Westpreußen, Danzig, Pommern“. Ab 16.45 Uhr betrachtet Hans-Wolfgang Pietsch unter dem Titel „Die organisierte Vertreibung“ die damalige Situation in Schlesien. Nach beiden Vorträgen kann diskutiert werden. Ab 17.30 Uhr berichten Zeitzeugen, die diese Vertreibung aus Schlesien erlebt haben.

Die Begleitausstellung zu dem Thema ist bis zum 25. September im Stadtmuseum (Straße Am Stadtmuseum 4-8) zu sehen. Geöffnet ist das Haus jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.


     www.stadtmuseum-oldenburg.de 
Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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