Mit ihrem eigenen Handpuppen-Theaterstück „Freunde“ haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Flüchtlingskurses der Volkshochschule die jungen Patienten in der Kinderklinik begeistert.

„Deutsch zu lernen ist nicht einfach. Die Lernfreude der Teilnehmer dieses Flüchtlingskurses der VHS ist jedoch so groß, dass sie mit ihren Kursleiterinnen ein Handpuppen-Theaterstück selbst erarbeitet haben“, sagte Katharina Nordenbrock von der VHS.

Die Teilnehmer des Kurses aus Afghanistan, Eritrea, Mexiko, Simbabwe und Syrien freuten sich über die positiven Reaktionen bei Patienten und Besuchern über die Aufführung des schönen Stückes. in der Kinderklinik des Klinikums. Katharina Nordenbrock sagt: „,Freunde’“ konnte nicht nur die Sprachbarriere der Kursteilnehmer unter sich und mit dem Publikum überwinden. Das Stück vermittelte allen eine eindeutige Botschaft: Freunde sind wichtig im Leben, egal ob sie anders aussehen oder anders sind als man selbst.“

Spende an Kunstverein

Der Oldenburger Kunstverein hat eine Zuwendung in Höhe von 9900 Euro aus den Mitteln der VR-Stiftung der Volksbanken Raiffeisenbanken in Norddeutschland und der Raiffeisenbank Oldenburg erhalten. Die Förderung dient dem Ausstellungsprojekt von Nasan Tur (bis 22. Oktober im Kunstverein zu sehen).

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Heiko Frohnwieser, Vorstand der Raiffeisenbank, und Harald Lesch, Vorstandsvorsitzender der VR-Stiftung, überreichten den Scheck an Jörg Kinner, Geschäftsführer, und Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der VR-Stiftung den Kunstverein als bedeutsame regionale Kultureinrichtung in Oldenburg unterstützen können“, unterstrich Heiko Frohnwieser das Engagement.

Die Idee für ein Werk steht bei Nasan Tur im Vordergrund, entsprechend vielfältig sind die Erscheinungen. Sprache ist ein wichtiges Ausgangsmaterial für seine Arbeiten, so auch in „Versionen von Kapital“ (2013). Von einem Computerprogramm hat Nasan Tur über 41000 Schreibvariationen des Wortes Kapital ermitteln lassen, die gesprochen wie „Kapital“ klingen. Tur zeichnete bisher davon mehrere Hundert Variationen – per Zufallsgenerator bestimmt – mit indischer Tusche auf handgeschöpftes tibetisches Papier. „Der Einsatz des Computers für die Bildfindung thematisiert subtil moderne industrielle Produktionssysteme. Gleichzeitig ist jedes einzelne Blatt ein handgemachtes Unikat und damit interessant für den Kunstmarkt“, so der Kunstverein. Nasan Tur schöpfe damit „im wahrsten Sinne des Wortes das größtmögliche Kapital aus dem Wort Kapital und verhandelt Formen von Arbeit, Ware und Markt“. Der Begriff Kapital ist in verschiedenen Arbeiten Thema dieser Ausstellung zu sehen.

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