Betrifft: „Viel Lob für die Flüchtlingsarbeit in der Stadt“ (NWZ vom 4. November)

Ratssitzung mit teilweise stillosen Beiträgen: Bei einem Blick auf die für die Ratssitzung am 4. November vorgesehenen Tagesordnungspunkte – Flüchtlingsbetreuung, Haushalt 2016, bezahlbarer Wohnraum u.a. – war davon auszugehen, dass sich die Parteienvertreter umfangreich und im Einzelnen auf anstrengende Diskussionen eingestellt hatten.

Abgesehen von einigen durchaus sachlichen Rednerbeiträgen verstärkte sich aber bei mir zunehmend der Eindruck, dass sich bei Fortdauer der ohnehin nur zweistündigen Sitzung – der Beginn, hatte sich schon um eineinhalb Stunden verzögert, trotzdem sah man sich gezwungen, eine 25-minütige Pause einzulegen – die Rednerbeiträge einiger Parteienvertreter und des OB auf gegenseitige Attacken und Schuldzuweisungen sowie Disziplinlosigkeiten beschränkten. Selbst der Ratsvorsitzende sah sich veranlasst, Gespräche privater Art zu unterbinden.

Bei alldem bleibt festzustellen, dass es auch in den Stadtratssitzungen nicht mehr um die Sache geht, sondern auch insoweit mit mehr Disziplin dazu beigetragen werden könnte, die gegenwärtig fortschreitende Politik- und Parteienverdrossenheit abzuschwächen.

Dieter Tatje
Oldenburg

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