Oldenburg Wahlen in Zeiten des Wahlkampfes: Die SPD im Unterbezirk Oldenburg-Stadt sieht sich naturgemäß gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben im Vorfeld von Bundestagswahl (24. September) und Landtagswahl (14. Januar 2018) – und dass, obwohl sich nach der sich stark abschwächenden Schulz-Euphorie sowie unappetitlicher Ereignisse wie die Vergabe-Affäre im niedersächsischen Wirtschaftsministerium der Trend nicht mehr der Freund des Sozialdemokraten zu sein scheint.

Ungeachtet dessen vertrauen die Mitglieder weiter ihrem starken Mann: Landtagsabgeordneter Ulf Prange erhielt beim Parteitag im Bümmersteder Krug nahezu die volle Zustimmung. 102 der 104 Teilnehmer gaben dem 41-jährigen Rechtsanwalt ihre Stimme. Das Amt des Vorsitzenden hatte er im Jahr 2014 vom amtierenden Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übernommen, als dieser für den Rathaus-Job kandidierte.

Das aktuelle Votum ist ein weiteres deutliches Zeichen pro Prange, der vor wenigen Wochen erneut als Landtagskandidat im südlichen Wahlkreis Oldenburgs nominiert worden war. Die „runderneuerte Spitze“, wie Prange sagte, besteht aus den bewährten Stellvertretern Nicole Piechotta (88 Stimmen) und Wolfgang Weinert (53 Stimmen). Zudem zog Ratsneuling Paul Behrens mit 67 Stimmen statt Angela Holz (47 Stimmen) ins Gremium ein. Hanna Naber (86 Stimmen) rückte als Beisitzerin in den Vorstand.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In seiner Ansprache ging Prange auf die aktuelle Landespolitik ein und stärkte dem hart kritisierten Wirtschaftsminister und Parteigenossen Olaf Lies den Rücken. Von dessen Fleiß und Verlässlichkeit profitierten auch Oldenburg, sagte er. Als Gast des Parteitags begrüßte Prange zudem Michael Rüter, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes beim Bund.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ging auf die sprunghafte Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren ein. Der Verwaltungschef verdeutlichte die räumliche Enge in der Stadt, die Herausbildung bezahlbarer Wohnfläche gilt als drängende Herausforderung. Prange versicherte, dass 2016 in Oldenburg mehr Wohnungen als in Hannover gebaut worden seien.

Auch beim Thema Infrastruktur soll sich laut SPD viel bewegen: Den Bau der Verbindungsstraße über den ehemaligen Fliegerhorst sowie den Durchstich von der Cloppenburger Straße zum Klinikum wolle man unter Beteiligung der Bevölkerung auf den Weg bringen.

Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.