Oldenburg Wieder sind Hinweise für die NWZ-Aktion „Sicherer Schulweg“ eingegangen. Dabei geht es darum, auf Gefahrenpunkte im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. In erster Linie sind Hinweise eingegangen, die sich mit mangelnden Einsichten beschäftigen: weil die üppige Natur die Sicht behindert.

Bümmerstede

Ein „altes“ Problem in Bümmerstede hat Sabine Gerdes im Blick. Dort bestehe vom Eustachiusweg kommend zu beiden Seiten keine Einsicht auf den von Schulkindern stark befahrenen Radweg parallel der Bümmersteder Tredde, sagt sie. Man stehe schon auf dem Radweg, um etwas sehen zu können.

Kreyenbrück

Beengte Fuß- und Radwege gibt es auch in Kreyenbrück. „Der Weg am Wasserzug vom Harreweg Richtung Dwaschweg ist an einigen Stellen dicht zugewachsen von Gebüsch und Brennnesseln. Das gleiche herrscht in der Klingenbergstraße am Ende der Grundschule“ vor, weist eine Bürgerin hin. „Schon seit Jahren wuchert an der Straße An den Voßbergen auf einem unbebauten Grundstück gegenüber der Kneippstraße das Unkraut und Gestrüpp“, berichtet Günther Kiesslinger. Der Bürgersteig, in Höhe der Fußgängerampel die zur Schule führt, sei fast bis zur Hälfte zugewachsen. „Vielleicht kann man auf diesem Weg die Missstände beseitigen. Die Anlieger würden sich sehr freuen.“

Drielake

Gernot Morick ist aufgefallen, dass an der Schulstraße eine Hecke um 20 bis 30 Zentimeter auf den Gehweg wächst. „In circa 50 Meter Entfernung ist die Grundschule Drielake. Zwei Schulkinder nebeneinander haben schon arge Schwierigkeiten, da durchzukommen, ohne auf die Straße zu treten – zumal diese Gefahrenstelle auch noch in einer leichten Straßenkurve liegt.“

Eversten

Über einen Weg entlang der Wittebäke geht der Sohn von Jan Wiggers zur Schule. Es handelt sich um einen reinen Fuß-/Radweg. „Die Beleuchtung ist inzwischen ziemlich gut, wenn man den Weg an der Wilhelm-Raabe-Straße verlässt. Die dortige Ecke ist aber kaum einzusehen – und erst recht nicht für Kinder“, sagt Wiggers. Die Hecke dort sei einfach zu hoch. Außerdem sei der Weg im Herbst sehr glitschig, da das Laub von der Stadt nicht entfernt werde. Eine Räumpflicht – auch bei Schnee und Eis – der Anwohner bestehe nicht, so Wiggers, der bemängelt: „Die Stadt kümmert sich kaum.“

Zu ausladend ist – wieder einmal – auch die Natur an dem „ohnehin sehr schmalen Fuß- und Radweg auf der Südseite am Hausbäker Weg in Höhe der Tonkuhle“, weist ein anderer Bürger hin. Die Sträucher wucherten zurzeit so stark, „dass sie teilweise in Kopfhöhe bis weit über die Mitte des Weges hinausragen. Passanten haben wohl notgedrungen schon zahlreiche Zweige mit Händen abgebrochen, um den Weg benutzen zu können. Warum fällt den Mitarbeitern des zuständigen Amtes der Stadt Oldenburg so etwas nicht selber auf?“

Oft nicht bemerkt, aber nicht etwa, weil hier die Büsche wuchern, wird laut Cissy Kuhn ein Schild an der Gartenstraße (Richtung stadteinwärts) vor der Kreuzung zur Straße Am Schloßgarten und der Roggemannstraße. Die NWZ-Leserin beschreibt ihre Beobachtungen: „Hier passieren täglich zu den Stoßzeiten Hunderte von Schülern die Fußgängerampel. Die eingerichtete Drück-Vorrichtung speziell für Fahrradfahrer ist eine tolle Sache, scheitert jedoch an dem viel zu kleinen Schild für Autofahrer, an der dicken Haltelinie bei Rot zu stoppen. Damit schlängeln sich die Schüler nun an den bis zur Ampel vorgefahrenen Autos vorbei.“ Kuhns Vorschlag: „Ein größeres Schild oder eine deutliche Kennzeichnung auf dem Boden würden sicher Abhilfe schaffen.“

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Grundschule Drielake