Oldenburg Der Bundestag und Oldenburg: Das war in den vergangenen Jahren eine Fernbeziehung. In der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode war kein Abgeordneter aus der Stadt im Parlament vertreten. Und auch bei der Wahl an diesem Sonntag sieht es für die Oldenburger im gemeinsamen Wahlkreis mit dem Ammerland nicht gut aus.

Hier gibt es die Ergebnisse der vergangenen Bundestagswahlen in Oldenburg

2009 verlor die Oldenburgerin Gesine Multhaupt (SPD) das Direktmandat an den Ammerländer Thomas Kossendey (CDU). Er war zunächst der einzige Vertreter des Wahlkreises. Erst 2010 rückte Christiane Ratjen-Damerau aus Oldenburg für die FDP nach. 2013 musste sie wie ihre gesamte Partei wieder gehen. Im selben Jahr gewann Dennis Rohde (SPD) aus Wiefelstede das Direktmandat. Mit ihm kamen Stephan Albani und Barbara Woltmann (beide CDU) aus Bad Zwischenahn und Peter Meiwald (Grüne) aus Westerstede nach Berlin.

In diesem Jahr werden die Kandidaten von CDU und SPD wohl das Direktmandat unter sich ausmachen. Sowohl Albani (Platz sechs) als auch Rohde (Platz elf) dürften aber auch als Verlierer über die Liste ihren Sitz behalten.

Anders sieht das bei Meiwald aus. Er bräuchte auf Platz acht wohl ein zweistelliges Ergebnis. Dafür sprechen die Umfragen derzeit nicht. Woltmann auf Platz 31 muss zittern. Mit wenig Chancen auf Platz 15 liegt Nils Krummacker (FDP) aus Westerstede. Der Oldenburger Andreas Paul (AfD) ist nicht auf der Landesliste vertreten. ÖDP und Freie Wähler dürften nicht in den Bundestag einziehen.

Aus Oldenburger Sicht wird es spannend für Amira Mohamed Ali (Linke). Sie steht auf Platz fünf der Liste. Vor vier Jahren kamen die ersten vier Kandidaten in den Bundestag.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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