Oldenburg Wie gelingt Integration? Für diejenigen, die sich mit großem Einsatz um praktische Antworten bemühen, hat die Stadt den Integrationspreis ins Leben gerufen. 2020 wird der mit 6000 Euro dotierte Preis zum zehnten Mal verliehen. „Auf dieses kleine Jubiläum sind wir stolz. Wir können so jedes Jahr zeigen, wie hervorragend sich Oldenburger für Geflüchtete und Zugewanderte engagieren und einen wertvollen Beitrag zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe leisten“, sagte Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Bewerbungen werden bis zum 31. Januar entgegengenommen. Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Organisationen, Betriebe und Institutionen sowie Einzelpersonen, die sich in Oldenburg „in besonderer Weise für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander in der Gesellschaft; für Chancengerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie für interkulturellen Austausch einsetzen“. Mit dem Preis soll die Arbeit des vergangenen Jahres ausgezeichnet werden. Neben Eigenbewerbungen besteht die Möglichkeit, dass Dritte der Jury Projekte und Aktivitäten vorschlagen können.

Bewerbungen müssen mit einem ausgefüllten Bewerbungsbogen eingereicht werden, der beim Amt für Zuwanderung und Integration erhältlich ist und unter www.oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/soziales/zuwanderung-und-integration zur Verfügung steht. Formlose Anträge können nicht berücksichtigt werden. Bewerbungen sind möglich an integration@stadt-oldenburg.de oder per Post an Stadt Oldenburg, Amt für Zuwanderung und Integration, Fachdienst Integration, Bloherfelder Straße 39, 26129 Oldenburg. Die Preisverleihung ist für den 12. März geplant. Über die Vergabe entscheidet eine zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Dagmar Sachse.

Im vergangenen Jahr wurde das Preisgeld in gleichen Teilen drei Projekten zuerkannt: Gewürdigt wurden die Projekte „amiko, ich kann was!“ (Jugendmigrationsdienst im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands), „Convivencia – für ein friedliches Zusammenleben“ (Gabriele Hoeltzenbein, Kirchengemeinde St. Willehad) sowie „Jugend fördert Jugend – Engagement der Jugend für das Ehrenamt“ (Krusenbuscher SV).

Im ersten Jahr seines Bestehens ging der Preis übrigens an das Projekt Patchwork vom Verein Aqui:se, daneben wurden der Hort Donarstraße der Ev. Kita und die Internationale Frauengruppe im Stadtteiltreff Dietrichsfeld ausgezeichnet.

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