Seit 12 Jahren werden in Oldenburg Integrationslotsen an der VHS qualifiziert. 18 Teilnehmer haben den Kurs in diesem Semester absolviert und erhielten jetzt von Ratsfrau Ingrid Kruse, Claudia Wronna von der Agentur Ehrensache und Ingo Tulodetzki, Leiter des Amts für Integration, ihr Zertifikat. Die Integrationslotsen sind ein Netzwerk ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger. Sie helfen, begleiten und beraten im Rahmen individueller Unterstützung Zugewanderte und Flüchtlinge. Ihr Einsatz ergänzt die institutionellen Angebote der kommunalen Integrationsarbeit. Die Integrationslotsen vermitteln gegenüber Behörden und Beratungsstellen und begleiten die Flüchtlinge bei Bedarf auch zu Ärzten. Darüber hinaus beraten sie bei Fragen zum Erwerb der deutschen Sprache, zum Kindergarten- und Schulbesuch zu Ämtern und Behörden und dem Gesundheitssystem. Seit Beginn des Projekts wurden etwa 300 Lotsen ausgebildet.

Singen im Klinikum

„Alle Jahre wieder“ singen zur Adventszeit Klinikbeschäftigte, Ehemalige und alle, die Lust dazu haben, im Foyer, in den Fluren, auf den Stationen und in den Treppenhäusern des Klinikums Oldenburg, Weihnachtslieder. In diesem Jahr fand die Chorprobe in der Kapelle des Klinikums statt und schon dort fanden sich Menschen ein, um dem Gesang zu lauschen. Unter der Leitung von Martin von Maydell ging danach der sich jedes Jahr neu zusammenfindende Chor – ‐ jung und alt, Frauen und Männer ‐– über die Stationen und erfreute dort die Patientinnen und Patienten, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren weihnachtlichen Gesängen. „Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Auch in diesem Jahr haben wir neben denjenigen, die schon seit Jahren dabei sind, wieder ganz neue Stimmen unter uns gehabt – diesmal deutlich mehr Männer als in den Jahren zuvor“, freute sich Schwester Anke Berghoff von der Pflegedirektion des Klinikums. Das Adventssingen findet schon seit mehr als 35 Jahren im Klinikum statt.

Spaziergang fürs Klima

„Wir leuchten fürs Klima! Klimakonferenz in Bonn – Wann geht Oldenburg ein Licht auf?“ lautete das Motto, zu dem rund 200 Menschen mit vielen bunten selbstgebastelten Laternen durch die Oldenburger Innenstadt spazierten. Die Sambagruppe „Rhythm of Resistance“ sorgte für schwungvolle Untermalung. Die Organisatoren Mela Determann und Moritz Zeising freuen sich über die rege Beteiligung. „Wir setzen uns ein für ernsthaften und gerechten Klimaschutz in Oldenburg, in Europa, aber auch weltweit“, erklärt Zeising. „Gerade in der dunklen Jahreszeit wird deutlich, wo viele Menschen ihre Energie reinstecken: Hell erleuchtete Schaufenster, aufgeheizte Wohnzimmer oder überquellende Einkaufstaschen zu den Festtagen.“ Determann betont: „Mit dem symbolischen Laternenlauf wollen wir sichtbar machen, was für uns zum guten Leben in einer intakten Umwelt gehört: Kein Kaufrausch in der Innenstadt, keine Autostaus am Pferdemarkt, sondern Zeit für Gemeinschaft, Orte für kreatives Austoben und eine engagierte Energie- und Verkehrswende. Wir wollen ein Oldenburg, das nicht den Klimawandel verschläft, sondern in dem sich helle Köpfe engagieren für ambitionierte, regionale Klimapolitik.“

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