Mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht Heinz Fehlauer in den Ruhestand: Die Kollegen vom Abfallwirtschaftsbetrieb wird er vermissen, aber auch die Gespräche mit den Menschen auf der Straße. „Das war immer ein gutes Verhältnis“, sagt er. Für die letzte Tour hatten die Kollegen den orangefarbenen Müllwagen mit einem bunten Kranz geschmückt. Nach 38 Jahren bei der Abfallentsorgung geht der 61-jährige Fehlauer in den Vorruhestand. Ursprünglich hatte er bei der Straßenmeisterei anfangen wollen, nach einer Absage versuchte er es dann bei der Abfallwirtschaft. Das hat er bis heute nicht bereut. „Vor allem der pünktliche Feierabend hat mir immer gut gefallen,“ bemerkt er mit einem Augenzwinkern. Damit der Abschied nicht so schwer fällt, gab‘s ein schönes Geschenk: Auf 40 Seiten in einem Fotobuch leben die Erinnerungen auf Bildern fort und sorgen so dafür, dass Fehlauers Zeit bei der Müllabfuhr

nicht so schnell verblasst.

Ein Zimmer mit Geschichte: Als Oldenburg noch selbstständig war, tagten in diesem Raum die Ausschüsse und Fraktionen des Landtages. Jetzt wurde dieses so genannte „Oldenburger Zimmer“ komplett restauriert: historische Bilder und Möbel geben diesem repräsentativsten Zimmer des Alten Oldenburger Landtages das geschichtsträchtige Flair. Und so gab dieses Zimmer einen prächtigen Rahmen für die Sitzung der neun Landräte und Oberbürgermeister der Städte und Landkreise als „Gemeinschaft des ehemaligen Oldenburger Landes“. Dazu zählten Ministerialrat Franz Josef Sickelmann als Chef der Regierungsvertretung Oldenburg, Oberbürgermeister Patrick de la Lanne (Delmenhorst), Jörg Bensberg

(Ammerland), Sven Ambrosy (Friesland), Eberhard Menzel (Wilhelmshaven), Albert Vocke (Vechta), Michael Höbrinn (Wesermarsch), Frank Eger (Landkreis Oldenburg), Hans Eveslage (Cloppenburg) und Gerd Schwandner (Oldenburg).

Engagement zahlt sich aus: Vor etlichen Jahren rief ein Schüler aus Delmenhorst bei Klavierbaumeisterin Linda Rosenkranz an und bat um einen Praktikumsplatz. Begründung: Er wollte herausfinden, ob ihm der Beruf des Klavierbauers Spaß mache. Soviel Einsatz muss belohnt werden, dachte Linda Rosenkranz und gab ihm einen Platz. Sie bewies Gespür für Talent. Am Montag fährt sie mit dem jungen Mann nach Hamburg. Nicholas Claaßen wird von der Handwerkskammer mit einem Begabtenstipendium ausgezeichnet. Nach seiner vierjährigen Ausbildung zum Klavierbauer bei der weltbekannten Pianomanufaktur Steinway

schloss er als einer der Besten seine Prüfung ab. Inzwischen arbeitet er wieder in Oldenburg: und zwar als Geselle im ersten Jahr bei Piano Rosenkranz. Das Stipendium beinhaltet eine Gratifikation von 5100 Euro für die Weiterbildung. Die Urkunde überreichte ihm Dr. Karl-Joachim Dreyer, Präses der Handelskammer.

Maskenspieler tanzten gestern Abend beim „Ball der einsamen Herzen“ durch den erleuchteten Botanischen Garten. 32 Gruppierungen, darunter Schulen, Theatergruppen, das Atelier Blauschimmel und viele mehr, nahmen an dem Spektakel teil.

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