Oldenburg Als wenig maßvoll hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Fahrpreiserhöhung bei der VWG kritisiert. Wilfried Jankowski, stellv. VCD-Vorsitzender und Sprecher des VBN-Fahrgastbeirats, bezeichnet es in der Verkehrausschuss-Sitzung am Montagabend als „unglücklich“, dass die VWG nach einer Tarifsenkung im Sommer nun eine Erhöhung umsetzt. Wie berichtet, hat der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (Mitglieder sind u.a. die Städte Bremen und Oldenburg) beschlossen, die Tarife zum 1. Januar zu verändern. In der Stadt Oldenburg erhöht sich der Preis für das Einzelticket um zehn Cent auf 2,30 Euro.

Hans-Henning Adler (Linke) und Sebastian Beer (Grüne) sprachen sich für eine Erhöhung des städtischen Zuschusses an die VWG aus, um Tariferhöhungen zu vermeiden. Die Verwaltung sollte dies in ihrem Haushaltsentwurf berücksichtigen, so Beer.

Carsten Atzler (VWG) verwies auf die Notwendigkeit der Erhöhung aufgrund der gestiegenen Personal- und Treibstoffkosten. Ohne die Tarifänderung müsste die VWG ein Minus von 500 000 bis 600 000 Euro verkraften.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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