OLDENBURG OLDENBURG - Der alte Glück-auf-Platz im Stadtsüden wird zum Streitfall. Die Stadt hat das für den Sport nicht mehr benötigte Gelände am Uhlenweg für Investoren als Festpreis-Projekt zur Wohnbebauung ausgeschrieben, zwei haben letztlich Konzepte für das 14 000-m2-Gelände vorgelegt – und nun wundern sich einige über die Informationspolitik der Verwaltung.

„Mir hat man auf Nachfrage im Liegenschaftsamt erklärt, ich sei die Nr. 2“, sagte Jan Eggen von der WFS-Wohnbau zur NWZ. Das habe der Stadtbaurat entschieden. Die Information fand er im Kern bestätigt, als ein Mitbewerber schon für sein Projekt öffentlich warb. Eggen sagt, er habe grundsätzlich nichts dagegen, dass ein anderer zum Zuge komme, warum er aber im Bauausschuss noch eine Power-Point-Demo vom Konzept vorführen soll, erschließt sich ihm nicht wirklich.

Bauunternehmer Fritz Klaaßen freut sich – über eine grundsätzlich gleich lautende Information: „Die Verwaltung hat mir den Zuschlag gegenen“, berichtet er. Man habe ihm auf seine Nachfrage erklärt, das sei mit dem Stadtbaurat abgesprochen.

Stadtsprecher Jürgen Krogmann bemüht sich um Klärung. Beide Investoren sollten im Bauausschuss ihre Konzepte vorstellen, meint er. Auf der Basis dieser Präsentation werde der Verwaltungsausschuss entscheiden: „Sollte ein Mitarbeiter des Liegenschaftsamtes angedeutet haben, die Sache sei entschieden, ist das seine persönliche Einschätzung.“

CDU-Fraktionschef Hans-Jürgen Klarmann wundert sich auch – „wie die Verwaltung mit uns umgeht.“

Michael Exner Autor
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