Straßburg /Oldenburg Europäische Politik hautnah erleben und die Arbeitsweise des Parlaments kennenlernen: Diese Möglichkeit hatten 25 Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums Oldenburg. Sie simulierten in Straßburg eine EU-Parlamentssitzung mit Schülern aus ganz Europa. Die Einladung des Europäischen Parlaments zur „Euroscola“ erfolgte durch die Teilnahme der Klasse am deutschen Euroscola-Wettbewerb. Mit einem Filmbeitrag konnten die Jugendlichen die Jury überzeugen und durften somit Deutschland bei der „Euroscola“ vertreten.

In Straßburg debattierten die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse mit rund 450 anderen Jugendlichen aus 22 europäischen Ländern. Getagt wurde im Plenarsaal des Europäischen Parlaments, in dem sonst während der Sitzungswoche die rund 750 Abgeordneten aus 28 Mitgliedsstaaten der EU beraten. Um die gegenseitige Verständigung zu vereinfachen, sorgten Simultanübersetzer in drei Sprachen für ein schnelles Verständnis.

Im Parlament hatten die Schüler auch die Möglichkeit, von Abgeordneten mehr über ihre Arbeit und die Themen des Parlaments zu erfahren. Im „Eurogame“ traten sie dann in Teams gegeneinander an und beantworteten Quizfragen rund um die EU.

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Am Nachmittag debattierten die Jugendlichen unter fachlicher Anleitung sechs verschiedene Themen, welche sie schon im Voraus vorbereitet hatten. Integration, Migration oder auch die aktuellen Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Risiken wurden thematisiert. Die Jugendlichen diskutierten dabei auch über Regeln des Zusammenlebens und überlegten sich zudem, wie das Interesse der Mitbürger am demokratischen Leben der Europäischen Union gesteigert werden kann. Abgerundet wurde der Tag mit einer abschließenden Versammlung im Plenum, bei der abgestimmt und ein Meinungsbild erstellt wurde.

„Es war ein spannender Tag“, sagt Dominik Ulke (17), der mit seiner Gruppe den Einfluss der Medien auf die europäische Gesellschaft diskutierte. „Die Arbeit der europäischen Abgeordneten ist interessant und vielseitig.“

Zufrieden ist auch Politiklehrer Ludger Hillmann, der bereits zum zweiten Mal mit einer Klasse das Parlament besucht hat. „Für alle Beteiligten ist es ein ausgesprochen spannender und informativer Austausch. Besonders gefreut hat mich die Kommunikation der Jugendlichen über ihre eigene Landessprache hinaus.


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