Oldenburg Eltern und Jugendliche müssen kommende Woche mit unbefristeten Streiks von Kinderbetreuerinnen und Sozialarbeitern rechnen. Wenn die Urabstimmung der Gewerkschaft Verdi, die bis Dienstagabend läuft, die nötige Mehrheit bringt, legen die Beschäftigten ab kommendem Freitag die Arbeit nieder. Eine Mehrheit gilt als wahrscheinlich.

„Wir erwarten eine ähnliche Situation wie bei den bisherigen Warnstreiks“, erklärte Christian Busch von der Gewerkschaft Verdi in Oldenburg am Freitag, „nur mit mehr Beteiligung“. Neben städtischen Kitas seien Sozialeinrichtungen wie die Gemeinwesenarbeit und Familiendienste betroffen, kündigte Busch an.

Die Gewerkschaft ließ offen, welche Einrichtungen möglicherweise ab Freitag bestreikt werden. „Ich gehe davon aus, dass, wie in der Vergangenheit, alle Kinder betreut werden können, wenn die Eltern darauf angewiesen sind; allerdings nicht immer in ihren gewohnten Einrichtungen“ (NWZ  berichtete). Busch rät den Eltern, in diesem Fall Kontakt mit den Kindergärten oder der Stadtverwaltung aufzunehmen.

Die Stadt geht davon aus, dass bei einem Streik ab Freitag wieder städtische Kitas betroffen wären. „Welche dies sein werden und wie eine Notbetreuung eingerichtet wird, wird sich erst in den kommenden Tagen herausstellen“, teilte eine Sprecherin mit.

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