OLDENBURG OLDENBURG/LR - Die Diskussion um Hilfspolizisten für Oldenburg (die NWZ berichtete) sorgt in der Stadtredaktion für munteren Posteingang. Viele Leserinnen und Leser teilten uns in den vergangenen Tagen ihre meist zustimmende Meinung zum Vorhaben der niedersächsischen Landesregierung mit.

Wolfgang Oehrl zum Beispiel ist der Ansicht, dass „vor allem nachts“ mehr für die Sicherheit getan werden müsse. Dies könne die Bürger beruhigen und Unruhestifter abschrecken. Dass die Polizei nicht überall sein könne, sehe man ja an Vorfällen, wie dem Fahnendiebstahl vor öffentlichen Einrichtungen und aufwendigen Graffiti-Bildern auf Hauswänden. „Natürlich besteht die Gefahr, dass der eine oder andere seine Rolle als Hilfs-Sheriff überzieht, aber wo gib es eine Maßnahme ohne kleine Nachteile?“, fragt Oehrl.

Eindeutig für die Hilfspolizisten spricht sich auch Nikolaus Lenarts aus. „Weil es durch Einsparungen immer weniger Polizisten gibt, kann man sich kaum noch aus dem Haus trauen, weil man Angst vor Einbrüchen haben muss“, lautet seine Einschätzung. Zudem sei die Polizeidienststelle in seiner Nähe nur bis 16 Uhr besetzt. Die Hilfskräfte seien daher notwendig und sollten auch honoriert werden, findet Lenarts.

Für die zusätzlichen Ordnungskräfte ist auch Rosemarie Holzheuer, „weil es mehr Sicherheit gibt“. Ähnlich denkt Gerhard Wittig: Er fordert, dass die Hilfspolizisten „auffällig gekleidet“ sein müssen, „damit man sie sofort erkennt“. Zudem sollten sie ein Auge auf Radfahrer haben, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten.

Für die freiwilligen Ordnungshüter ist auch Wilfried Jankowski, der jedoch Wert darauf legt, dass es sich dabei um „qualifizierte Leute“ handeln müsse. Nur dann könnten sie zur Sicherheit beitragen und in manchen Situationen auch Hilfe leisten.

An der Bezeichnung „Hilfspolizist“ stört sich Hans Jünger, weil sie ihm zu sehr nach „Hilfssheriff“ klinge. Besser sei „polizeiliche Hilfskraft“. Die sollten seiner Meinung nach unbewaffnet sein, aber von einem Hund begleitet werden. „Gut wäre auch, die Nachtstreifen mit Funk oder Handy an die Streife fahrenden Polizeiwagen zu koppeln“, findet Jünger.

• Und was halten Sie von Hilfspolizisten in Oldenburg? Sie können uns Ihre Meinung weiterhin mitteilen, per Fax unter 99 88 21 09, per Telefon unter 99 88 21 02 oder auch per E-Mail unter red.oldenburg@nordwest-zeitung.de

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