OLDENBURG Die Christdemokraten ziehen mit Esther Niewerth-Baumann (43) und ihrem Vorsitzenden Olaf Klaukien (37) in die Landtagswahl im Januar 2013. Niewerth-Baumann setzte sich auf der Mitgliederversammlung am Mittwochabend im Etzhorner Krug klar gegen Hans-Georg Heß (56) durch. Parteichef Klaukien hatte keinen Mitbewerber.

Spannung lag nur über dem Stadtnorden, wo zwei Mitglieder der zehnköpfigen Ratsfraktion aufeinandertrafen. Dabei siegte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Anwältin deutlich mit 36:16 bei drei Enthaltungen gegen den Augenoptiker, der sich selbst als Quereinsteiger bezeichnete. Die bereits mit einiger politischen Erfahrung ausgestattete Niewerth-Baumann ist damit Nachfolgerin von Lutz Stratmann. Der ehemalige Wissenschaftsminister war nicht wieder angetreten, nachdem er 2008 den Wahlkreis und später das Ministeramt verloren hatte. Über die Liste war er aber später in den Landtag nachgerückt.

Das Direktmandat im Stadtnorden ist in den vergangenen 25 Jahren nur einmal (2003) von der CDU gewonnen worden. Wahlkreis „63 Oldenburg-Nord/West“ besteht aus den Bereichen Alexandersfeld, Bloherfelde, Bornhorst, Bürgerfelde-Nord, Dietrichsfeld, Eversten, Etzhorn, Nadorst-Nord, Ofenerdiek, Ohmstede und Wechloy. Gewonnen wurde er 2003 von SPD-Chef Jürgen Krogmann, der erneut kandidiert.

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Im Süden lief alles geplant einvernehmlich. Klaukiens Nominierung hatte nie ernsthaft in Frage gestanden. Der Jurist bei der Regierungsvertretung und Geschäftsführer der Betriebs-GmbH des Schlauen Hauses, der auch die Ratsfraktion führt, erzielte mit 27 von 34 Stimmen (5 Nein, 2 Enthaltungen) ein ordentliches Ergebnis.

Der Wahlkreis „62 Oldenburg-Mitte/Süd“ war in den vergangenen fünf Jahren von Seiten der CDU im Landtag vakant. Auch er wurde in den vergangenen 25 Jahren nur 2003 direkt von der Union gewonnen. Er besteht aus den Bereichen Bümmerstede, Bürgerfelde-Süd, Donnerschwee, Innenstadt, Kreyenbrück, Krusenbusch, Nadorst-Süd, Neuenwege, Osternburg und Tweelbäke-West. Gewonnen wurde er 2003 vom Sozialdemokraten Wolfgang Wulf, der diesmal nicht wieder antritt.

Auf einem gesonderten Kreisparteitag komplettierte die CDU auch ihr Führungsquartett. Für die ausgeschiedenen Stellvertreter Ralph Makolla (Rücktritt) und Markus Hausenblas (Wegzug) zogen Michael Eggers und Heinz Schnake aus dem erweiterten in den engeren Vorstand.

Michael Exner Autor
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