Oldenburg Schon seit vielen Jahren lädt der Verein „Tschernobyl Kinderhilfe Oldenburg“ immungeschädigte Kinder aus der Region um Tschernobyl zur vierwöchigen und dringend nötigen Erholungsmaßnahme in die Huntestadt, Gasteltern kümmern sich in dieser Zeit liebevoll und ehrenamtlich um die 8- bis 14-jährigen Kinder. Sie, aber auch die Gasteltern selbst, profitieren von dieser Begegnung ungemein.

Nun aber hat die Vorsitzende Ingrid Meyer am Montagmorgen einen Hilferuf an die NWZ-Leser gerichtet: „Soeben teilt mir eine Gastmutter mit, dass sie den Jungen, den Sie eingeladen hatte, nun doch nicht mehr aufnehmen kann.“ Das Problem: Die Kinder kommen schon an diesem Samstag mit dem Bus nach Oldenburg; derart kurzfristig sei es schwierig, noch eine entsprechende Unterbringung zu finden. Aus diesem Grund hofft Meyer – die dann selbst sechs Mädchen betreut – auf spontane Hilfe aus der Bevölkerung und eine Unterkunft für die kommenden vier Wochen. Kost und Logis sollten frei sein, die Gasteltern sollten sich zudem viel Zeit für den Elfjährigen nehmen. Vielleicht mögen sich ja deshalb auch Gast-Großeltern angesprochen fühlen? 19 Kinder und zwei Erwachsene sind ab Samstag über das Stadtgebiet verteilt untergebracht. Einmal wöchentlich bittet der Verein die Kinder zu einem Ausflug – unter anderem wohl an die Nordsee oder in den Freizeitpark. Wer kurzfristig mit einem Schlafplatz und Zeit helfen kann, sollte sich bei Ingrid Meyer melden unter Telefon   50 98 790.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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