Oldenburg Die Geschäfte haben (fast) alle geöffnet, die Buchhandlungen sowieso, also kann der Verkauf unserer Sonderdrucke der Serien „Nach dem Zweiten Weltkrieg“ sowie „Oldenburg gestern und heute“ ungebremst weitergehen. Mehrere 1000 Exemplare sind jeweils über den Ladentisch gegangen. Ein Zeichen dafür, dass die Oldenburger ein großes Interesse an ihrer persönlichen Geschichte und der ihrer Heimatstadt haben.

Der tägliche Kampf

Für die Serie „Nach dem Zweiten Weltkrieg“ hat die NWZ aus den Erlebnisberichten und Erinnerungen vieler Zeitzeugen eine Serie entwickelt, deren Bestandteile in dem Sonderdruck zusammengefasst veröffentlicht wurden. Aus allen Berichten zusammen ergibt sich ein Bild davon, wie es von 1945 bis zur Währungsreform aussah in der Stadt, wie das Leben weiterging und langsam der Alltag wieder einkehrte.

Der tägliche Kampf um Lebensmittel, Tauschgeschäfte auf dem illegalen Schwarzmarkt und Touren zu Landwirten in der Umgebung prägten das Leben. Das Warten auf vermisste Familienangehörige, die an der Front geblieben, in Kriegsgefangenschaft geraten waren oder die man auf der Flucht aus den Augen verloren hatte, war zermürbend.

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Doch die Menschen verloren nicht den Glauben an eine bessere Zukunft – auch das wird in den Zeitzeugenberichten deutlich. Bald nahmen die Schulen wieder ihren Betrieb auf.

In der Serie „gestern und heute“ erinnern NWZ-Redakteur Thomas Husmann und Stadtführer sowie Hobbyhistoriker Helmuth Meinken “ an den Wandel Oldenburgs und an vergangene Zeiten. Den Grundstock für die Berichte liefert die Postkartensammlung von Helmuth Meinken, der in seinem Archiv auch über zahlreiche historische Texte verfügt, die sich mit der Oldenburger Stadtgeschichte beschäftigen. Dabei steht das Sammeln für Meinken unter dem Motto „Klasse statt Masse“. Favorisiert werden von ihm schöne alte Ansichten aus den verschiedenen Stadtteilen, möglichst mit Menschen nach der Zeit gekleidet. Mitte der 80er-Jahre begann Meinken als Telekom-Mitarbeiter mit dem Aufbau eines (leider wieder geschlossenen) Museums in der Alten Post. Er interessierte sich bedingt durch sein berufliches Engagement mehr und mehr für die geschichtlichen Zusammenhänge: Oldenburg, Dänemark, Russland, Grafen und Herzöge und die Zeit danach. Dabei stieß er auf die ersten alten Ansichtskarten.

Hier erhältlich

Die Sonderdrucke können in der NWZ-Geschäftsstelle im Lambertihof, in den Buchhandlungen Brader und Isensee (beide Haarenstraße) sowie Hemmieoltmanns im Famila Wechloy oder im Internet über NWZ-Shop.de zum Preis von 6,90 Euro gekauft werden. NWZ-Abonnenten sparen 3,- € mit ihrer NWZ-Card und zahlen somit nur 3,90 € (jeweils zzgl. Versandkosten). Die Sonderdrucke stehen auch als ePaper-Download zur Verfügung, die Preise sind identisch.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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