Oldenburg /Polen Mit überraschenden Einblicken und Diskussionen über den östlichen Nachbarn wartete die Veranstaltungsreihe „Polen- Begegnungen“ auf. Einer der Höhepunkte war gewiss die Modenschau am vergangenen Samstag. Dort hatten das Kulturbüro und die Haarenstraßen-Gemeinschaft der polnischen Mode auf dem Pflaster den roten Teppich ausgerollt. Zu sehen waren Kreationen im Grenzbereich zwischen Mode und Design von Absolventen der Modeschule in Posen (Poznan).

Die transparenten Gesichts- und Körperhüllen der polnischen Designerin Katarzyna Gemborys aus Borosilikatglas waren Hingucker. Überdies waren sie auch bei einem Fotografie-Workshop mit Robert Geipel gefragt, der sich am Sonntag anschloss.

Auf eine ganz andere Weise beschäftigen sich Berlins bekannteste Polen mit den „Oldenburg-Polen-Begegnungen“, die noch bis Anfang Dezember fortgesetzt werden: Piotr Mordel (56) und Adam Gusowski (43) nennen sich „Club der polnischen Versager“. Das Duo wurde von Bernd Hubl, Projektleiter der „Polen Begegnungen“, nach Oldenburg eingeladen. Mit einem mehrteiligen Video-Blog („Vlog“) leisten Mordel und Gusowski einen Beitrag zur digital-analogen Völkerverständigung. In deutscher Sprache und mit trockenem polnischen Humor beschäftigen sie sich während der Zeit der „Polen Begegnungen“ mit Oldenburger Gepflogenheiten, Besonderheiten und Eigenarten.

Zum Auftakt widmeten sich die „Versager“ der Fußgängerzone. In der zweiten Folge, die seit Samstag online steht, spüren sie augenzwinkernd der Oldenburger Fahrrad-Leidenschaft nach. Gegründet haben sie den Club 2001 in der Hauptstadt.

Der Club ist eine Mischung aus Kneipe, Kulturbühne und Bohème. In ihren selbstironisch-skurrilen Betrachtungen geht es ihnen um das Verhältnis zwischen Polen und Deutschen, um Klischees und Missverständnisse, um Absurdes und Ernüchterndes. Die beiden, auch als Autoren und Filmemacher aktiv, genießen Kult-Status.


     www.oldenburg.de/microsites/polen-begegnungen/programm/vlog.html 
Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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