Oldenburg Der Roman „Das Glasperlenspiel“ ist das umfangreichste Werk des Schriftstellers Hermann Hesse (1877-1962) und eng mit der politischen Entwicklung des nationalsozialistischen Deutschlands verbunden. Wie, das zeigt eine Ausstellung in der Landesbibliothek am Pferdemarkt. Sie trägt den Titel „Ein Panzer gegen die hässliche Zeit. Hesses ,Glasperlenspiel’ im „Dritten Reich“ und wird vom 5. Februar bis zum 7. März gezeigt.

Bei der Eröffnung am kommenden Mittwoch um 19 Uhr übernimmt der Kurator der Ausstellung, Lutz Dittrich (Berlin), den Einführungsvortrag. Die Ausstellung stellt anhand von Briefen von und an Hermann Hesse, Fotos und Manuskripten „Das Glasperlenspiel“ erstmals in den politischen Kontext seiner Zeit. Hesse war nach 1933 in Deutschland inoffiziell „unerwünscht“, aber nicht verboten. Seine Gedichte und Erzählungen verkauften sich vielmehr sehr gut und erschienen auch in Frontbuchausgaben und Besatzungszeitungen in ganz Europa. Hesse distanzierte sich nie öffentlich von Nazideutschland.

Führung mit dem Kurator Lutz Dittrich wird am Donnerstag, 27. Februar, 18 Uhr, angeboten; Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, Samstag von 9 bis 12 Uhr, freier Eintritt.

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