Oldenburg Es ist das größte Volksfest in Oldenburg und im Nordwesten: Der Kramermarkt mit seinen zahlreichen Buden und Fahrgeschäften auf dem Platz vor den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg.

Kramermarkt in Oldenburg: Programm

In diesem Jahr findet der Kramermarkt von Freitag, 30. September, bis Sonntag, 9. Oktober 2022, statt. Es ist bereits die 415. Ausgabe. Erstes Highlight ist das Feuerwerk am Eröffnungsabend um 22 Uhr. Am Samstag folgt dann der Kramermarktumzug ab 13.45 Uhr in der Innenstadt. Insgesamt werden über eine Million Besucher innerhalb der zehn Tage erwartet. Weitere Höhepunkte des Programms: Am 5. Oktober spielen Brass Bands. Filmhelden können die Besucher am 7. Oktober treffen. Nach dem Erfolg beim Laola-Fest im vergangenen Jahr gibt es am 8. Oktober eine Oldtimer-Parade. Zudem gibt es weitere Feuerwerke am 7. Oktober (20 Uhr) und am 9. Oktober (22 Uhr).

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Kramermarkt in Oldenburg: Öffnungszeiten

Der Kramermarkt hat an zehn Tagen geöffnet. Hier die Öffnungszeiten in der Übersicht:

Freitag, 30. September: 14 bis 1 Uhr

Samstag, 1. Oktober: ab Eröffnung (ca. 14 Uhr) bis 1 Uhr

Sonntag, 2. Oktober: 13 bis 1 Uhr

Montag, 3. Oktober: 13 bis 23 Uhr

Dienstag, 4. Oktober: 14 bis 23 Uhr

Mittwoch, 5. Oktober: 14 bis 23 Uhr

Donnerstag, 6. Oktober: 14 bis 23 Uhr

Freitag, 7. Oktober: 14 bis 1 Uhr

Samstag, 8. Oktober: 14 bis 1 Uhr

Sonntag, 9. Oktober: 13 bis 23.30 Uhr und verkaufsoffener Sonntag in Oldenburg

Kramermarkt in Oldenburg: Zahlen, Daten, Fakten

90.000 Quadratmeter Fläche, etwa 250 Geschäfte, über eine Million Besucher: Der Kramermarkt gehört zu den großen deutschen Volksfesten. Die Ganglänge beträgt laut Angaben der Stadt Oldenburg insgesamt 1,5 Kilometer – die Betriebe stehen also auf insgesamt rund 3000 Metern „Frontlänge“. Die Grundflächen der Geschäfte nehmen circa 25.000 Quadratmeter ein. Zudem müssen mehr als 600 Zugmaschinen, Anhänger und Wohnwagen der Schausteller untergebracht werden.

Kramermarkt in Oldenburg: Preise, Eintritt

Für den Kramermarkt in Oldenburg wird kein Eintrittspreis verlangt, er ist frei zugänglich.

Kramermarkt in Oldenburg: Fahrgeschäfte und Buden

Insgesamt gibt es rund 250 Fahrgeschäfte und Buden: 24 Fahrgeschäfte für Erwachsene, 11 für Kinder, zwei große Festzelte sowie zahlreiche weitere Stände.

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Neu dabei sind: „Escape – Flight of Fear“ von Lutz Köhrmann; Die „Geister Fabrik“ von Nico Rasch; Die „Pool Party“ von Heiner Heitkamp junior; die Wildwasserbahn „Poseidon“ der Familie Heitmann; die „Twister“-Kinderachterbahn der Familie Kaiser und das „7D-Kino“ von August Horz. Das Riesen „Mein Rad“ von Patrick Greier wurde überarbeitet und erstrahlt in neuem Glanz. Erneut dabei sind: „Rock & Roll Coaster“ der Familie Vorlop; „Happy Sailor“ von Manfred Howey; „Frisbee“ von Dennis Ruppert.

Bereits bekannt sind die Laufgeschäfte „Happy Family“ und Big Bamboo“. Sie waren bereits bei der bisher letzten Ausgabe 2019 dabei und sind wieder am Start: der „Commander“ von Sascha Hanstein; „Jekyll & Hyde“ von Bethel Thelen junior; „Scary House“ von Harry Hansla; „Break Dance“; „Musik-Express“; „Octopussy“; „Take Off“ und „Wellenflug“.

Für Kinder gibt es das Nostalgie-Fahrgeschäft „Schnauferl von Vespermann & Hartkopf sowie „Looping the Loop“; „Euro Car“, „Highway Rallye“ sowie verschiedene Kinderkarussels, eine Rutsche und eine Reitbahn.

Kramermarkt in Oldenburg: Bus-Fahrpläne

Das Gelände des Kramermarktes liegt unmittelbar in der Nähe zum Hauptbahnhof und zum ZOB. Mit den Bussen der VWG und Regionalbussen kann der Markt gut erreicht werden.

Kramermarkt in Oldenburg: Anfahrt und Parken

Standort des Kramermarktes ist das Freigelände an den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg. Dies ist am besten mit dem Fahrrad über die Donnerschweer Straße oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Für Autofahrer steht eine neue Parkfläche an der Maastrichter Straße zur Verfügung, dort sind 500 Stellplätze in der Nähe der Weser-Ems-Hallen.

Auch am unteren Gelände, das über die Straße Unterm Berg erreichbar ist, stehen Parkplätze zur Verfügung, gibt die Stadt bekannt. Bei Agravis gibt es hingegen keine Stellplätze mehr. Alle Parkplätze sind kostenpflichtig.

Autofahrer, die von den Autobahnen A28, A29 oder A293 kommen, können bei der Abfahrt Donnerschwee abfahren. Die Verkehrsführung wird auch durch mobile LED-Tafeln geleitet.

Behindertenparkplätze befinden sich auf dem Parkplatz neben der großen EWE-Arena. Ausgeschildert sind auch die Park and Ride Parkplätze, die kostenfrei genutzt werden können. Busse fahren die Besucher dann zum Kramermarkt. Tickets dafür können im Bus gekauft werden.

Es kommt zu Bauarbeiten an der A29, die An- und Abfahrt zum „Kramermarkt“ in Oldenburg ist über die AS OL-Ohmstede und die Nordtangente während der Arbeiten möglich.

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Kramermarkt in Oldenburg: Aufbau

Der Aufbau hat bereits begonnen. Seit Ende August wird das Riesenrad auf dem Gelände aufgestellt. „Wir freuen uns sehr, dass das altbekannte Steiger-Rad unter dem Namen „Mein Rad“ mit neuer Thematik und mit neuem Eigentümer auf dem Kramermarkt vertreten ist“, sagte Dennis Ostendorf, Marktmeister der Stadt, am Dienstag. Das Rad stellt jetzt einen riesigen maritimen Kompass dar. Drei Gondeln sind Oldenburg gewidmet worden. Die intensive Phase des Aufbaus beginnt am Montag, 19. September 2022.

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Zudem macht auch Graf Anton Günther bereits Werbung für den Kramermarkt: Als mittelalterlicher Graf verkleidet reitet er zu verschiedenen Rathäusern in der Region und weist auf den 415. Oldenburger Kramermarkt hin. Den Artikel zur Werbetour von Graf Anton Günther für den Kramermarkt finden Sie hier.

Kramermarkt in Oldenburg: Kramermarktumzug

Ein Highlight des Festes war in den Jahren vor der Corona-Pandemie auch immer der Kramermarktumzug. Viele Firmen, Gruppen und Spielmannsumzüge haben daran teilgenommen. In den vergangenen beiden Jahren fand ein Umzug auf dem „LaOla-Fest“, das als Ersatz ausgerichtet wurde, nicht statt. Ob der Umzug in diesem Jahr auch stattfindet, stand vor einiger Zeit jedoch noch nicht fest. Lesen Sie auch: Stadt Oldenburg ist beim Kramermarktumzug „optimistisch“.

Der Umzug soll am Samstag, 1. Oktober, stattfinden. Um 13.45 Uhr werden rund 100 Festwagen in Richtung Marktgelände starten. Die Stadt rechnet damit, dass der Graf, der den Umzug anführt, voraussichtlich gegen 14 Uhr an der Ehrentribüne des Kramermarkts eintrifft, die letzten Wagen werden gegen 16 Uhr erwartet. Den Besuchern des Umzugs wird geraten, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen oder ihre Autos auf den kostenlosen Parkplätzen am Autobahnring abzustellen und die Busse zu nutzen.

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Kramermarkt in Oldenburg: Sicherheit

In enger Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr setzt die Stadt auf ein bewährtes Sicherheitskonzept. Streifen von Sänitätsdienst und Polizei sind ständig auf dem Marktgelände unterwegs. Zudem gibt es eine Sanitätsstation im Eingangsbereich „Unterm Berg“. Der Zentrale Außendienst der Stadt kümmert sich ebenfalls um die Sicherheit auf dem Gelände an den Weser-Ems-Hallen.

Kramermarkt in Oldenburg: Corona, Masken, Hygieneregeln

Zurzeit sind keine speziellen Hygienemaßnahmen auf dem Kramermarkt vorgeschrieben.

Kramermarkt in Oldenburg: Verbote

Nicht mitgebracht werden dürfen Waffen oder andere gefährliche Gegenstände. Auch Flaschen und Gläser sind nicht erlaubt.

Kramermarkt in Oldenburg: Hunde, Tiere

Die Stadt appelliert an Hundebesiter, die Tiere nicht mit zum Kramermarkt zu nehmen.

Kramermarkt in Oldenburg: Ersatzfest Laola 2020 und 2021

Als Ersatz für den Kramermarkt haben die Schausteller in den vergangenen beiden Jahren das Laola-Fest „Der Oldenburger Freizeitspaß“ ausgerichtet. Einen Bericht zum Laola-Fest im Jahr 2021 finden Sie hier.

Die Absage wurde unterschiedlich aufgenommen, hier können sie auf die damaligen Reaktionen auf die Absage des Kramermarktes zurückblicken.

Kramermarkt in Oldenburg: Geschichte

Die Geschichte des Oldenburger Kramermarktes begann 1608. Laut Angaben der Stadt erließ Graf-Anthon-Günther eine Verordnung zur Belebung des Handels in der Stadt. Zunächst war es rund 200 Jahre lang ein Markt für Gebrauchsartikel des täglichen Bedarfs, heißt es weiter. Schließlich seien später Musikanten, Magier und weitere Personen dazugekommen, um die Menschen zu unterhalten. Die ersten Schausteller kamen den Angaben der Stadt zufolge Mitte des 18. Jahrhunderts, die ersten Karussells in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Weil der Markt immer größer wurde, musste er oft umziehen. Seit 1963 ist er an seinem heutigen Standort, vorher war er am Pferdemarkt.

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Dieser Artikel wird laufend mit neuen Informationen zum Kramermarkt aktualisiert.

Nils Coordes Redakteur / Online-Redaktion
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