Oldenburg Eine Stadt mit viel Bezug zum Wasser ist Oldenburg auf jeden Fall. Hunte und Haaren sind die wichtigsten Gewässer. Dazu gibt es 450 Kilometer Straßenseitengräben und fast 200 Regenrückhaltebecken im Stadtgebiet. Sie sind wichtig für den Hochwasserschutz, vor allem beim zunehmend auftretenden Starkregen – und müssen deshalb gepflegt werden.

Dafür verantwortlich ist das Team der Gewässerunterhaltung im Fachdienst Straßenunterhaltung. Bereichsleiter Oliver Gras und seine zehn Mitarbeiter waren in diesem Jahr schon viel unterwegs. „34 Regenrückhaltebecken haben wir bereits gesäubert und von Randbewuchs befreit, immer in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde“, sagt Gras.

Neben dem Einsatz von Fremdfirmen wird seit Anfang 2020 die Arbeit durch eine eigene Mähraupe erleichtert. Die Raupe wird vor allem eingesetzt, um Böschungen zu mähen und Zuwegungen freizuhalten. „Nur mit dieser technischen Unterstützung ist es möglich, die fast 200 Rückhaltebecken nach und nach zu unterhalten und ihre Funktion zu sichern“, sagt der Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, Bernd Müller.

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Denn die Arbeit nimmt zu, vor allem wegen der wachsenden Einwohnerzahl. Alle neuen Baugebiete werden mit Regenrückhaltebecken geplant. Mit den Baugebieten erhöht sich auch die Zahl der Gräben. Ein jährlicher Reinigungsrhythmus – wie eigentlich sinnvoll – ist deshalb nicht mehr zu schaffen. „Aber in einem Mehrjahresplan wollen wir jetzt die Grundlage schaffen, dass Gräben und Regenrückhaltebecken wieder besser ihre Funktion erfüllen können“, sagt Fachdienstleiterin Annette Meyers.

Die Schnittarbeiten wurden regelkonform bereits Ende Februar beendet. Im Frühjahr und im Sommer geht es jetzt darum, Zuwegungen freizubekommen und Rasenflächen zu mähen.

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