Oldenburg Die neuen Räumlichkeiten für die Hörfrühförderung am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte sind fertig. Diagnostik, Beratung und individuelle Förderung „aus einer Hand“ sollen und können künftig hörgeschädigten Kindern und ihren Familien bedarfsorientierter angeboten werden.

In Anwesenheit unter anderem der SPD-Landtagsabgeordneten Hanna Naber und Dr. Rüdiger Schönfeld, Chefarzt des Evangelischen Krankenhauses, wurden die neuen Räume eröffnet. Die Grußworte wurden von Thade Kück in Gebärdensprache übersetzt.

Hörfrühförderung wird derzeit als freiwillige Leistung des Landes Niedersachsen erbracht. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Soziales, Jugend und Familie als Trägerbehörde hat Werner Behrens, Abteilungsleiter im LBZH Oldenburg, mit Dr. Rüdiger Schönfeld dafür ein Konzept erarbeitet, das bedarfs- und familienorientiert allen Betroffenen helfen soll.

„Die wichtige und professionelle Arbeit der Landesbildungszentren mit Sinnesgeschädigten hat einen besonderen Stellenwert im Landessozialamt“, sagte Michael Haase, Pressesprecher des Landesamtes am Rande der Eröffnungsfeier. „Das LBZH in Oldenburg ist dabei im Bereich der Hörfrühförderung ein sehr wichtiger Impulsgeber für ganz Niedersachsen.“

In Gesprächen und Verhandlungen mit der Stadt Oldenburg und Krankenkassen werden nun weitere Schritte zur Umsetzung des neuen Hörfrühförderungs-Konzeptes am LBZH vorbereitet.


Mehr Infos unter   www.lbzh-ol.de 
Alles zum Thema Gesundheit finden Sie hier!

NWZonline.de/gesundheit
Alles zum Thema Gesundheit finden Sie hier!

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.