Oldenburg Der Genossenschaftsverband Weser-Ems (Oldenburg) kritisiert den Entwurf zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). „Er gefährdet die 71 Energiegenossenschaften im Verbandsgebiet“, heißt es. Insbesondere die vorgesehene Ausschreibungspflicht für Solaranlagen mit einer Leistung unter 750 Kilowatt werde „die Realisierung weiterer Photovoltaik-Projekte unserer Mitgliedsgenossenschaften erheblich behindern“.

„Es ist zu befürchten, dass viele Solarstrom-Dachanlagen nicht realisiert werden, da der bürokratische Aufwand einer Beteiligung an Ausschreibungen nicht vertretbar ist“, meinte Verbandsdirektor Johannes Freundlieb. Er verwies auf „Risiken und Nachteile für kleinere Akteure, die mit einem Ausschreibungsverfahren verbunden sind“. So könnte das in die Projektierung investierte Mitgliederkapital einer Genossenschaft bei einem ausbleibenden Zuschlag verloren gehen.

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