Oldenburg Die Vortragsreihe „Umstrittene Paten? Oldenburger Straßennamen – Eine Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte“ startet am Donnerstag, 12. Dezember. Prof. Dr. Rainer Pöppinghege hält zum Auftakt einen Vortrag unter dem Titel „Hauptsache, mein Navi weiß Bescheid. Die Deutschen und ihre historisch-politischen Straßennamen“. Damit setzen das Amt für Kultur und Sport der Stadt sowie das Institut für Geschichte der Universität die Diskussion über den Umgang mit Straßennamen fort. Anlass ist eine von der Stadt beim Institut in Auftrag gegebene Studie, die Namensgeber von Straßen im Hinblick auf deren mögliche Verstrickung mit dem Nazi-Regime untersucht hat.

„Wir haben namhafte Historiker und eine namhafte Politikwissenschaftlerin gebeten, uns Einblicke zu verschaffen“, sagt Kulturamtsleiterin Christiane Cordes. Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit, mit den Referenten zu diskutieren.

Nach dem Auftakt durch Pöppinghege folgt am 8. Januar Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer mit dem Thema „Streit um Hindenburg. Symbolkämpfe um die Umbenennung von Straßen.“ Dr. Teresa Nentwig stellt am 29. Januar unter dem Titel „Hinrich Wilhelm Kopf. Ein Landesvater mit brauner Vergangenheit“ die Ergebnisse ihrer Studie über Niedersachsens ersten Ministerpräsidenten vor. Der Bedeutung der „Mitgliedschaft in der NSDAP, ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden nach 1933“ widmet sich am 20. Februar Armin Nolzen. Dr. Tobias Weger nimmt am 11. März die „Sehnsuchtswelten im städtischen Raum – Kolonialismus und ‚deutscher Osten‘ im Spiegel Oldenburger Straßennamen“ in den Fokus. Zum Abschluss wird Prof. Dr. Joachim Perels am 25. März in seinem Vortrag „Straßennamen und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit“ versuchen, ein vorläufiges Resümee des Diskurses zu ziehen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr im PFL. Der Eintritt ist frei.

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