Oldenburg Ihrem Ärger machten mehr als 50 Kita-Fachkräfte am Mittwoch am Kulturzentrum PFL, vor der Sitzung des Jugendhilfeausschusses, Luft. Aufgerufen hatten die Oldenburger Kita Fachkräfte Initiative (Olkifa) und die Gewerkschaft „Verdi“. Untragbar sei die Aussetzung des Fachkraft-Kind-Schlüssels und der Einsatz fachfremden Personals in Kitas. Dass die Vorgaben des Kultusministeriums in Bezug auf die Kitaöffnungen umsetzbar sind, davon geht die Stadt Oldenburg nach Gesprächen mit den freien Trägern aus. Das niedersächsische Kultusministerium beabsichtigt, zum 22. Juni die Betreuung in einen eingeschränkten Betrieb zu überführen.

„Personell sind wir gut vorbereitet, lediglich 62 von 1422 Fachkräften können nicht eingesetzt werden, da sie zur Risikogruppe gehören“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Eine Rückkehr zum umfassenden Betreuungsanspruch sei das jedoch nicht. Der Rechtsanspruch soll ausgesetzt bleiben, so die Dezernentin. Wenn die neue Verordnung in Kraft tritt, können alle Eltern, nach Verfügbarkeit der Räume, des Hygienekonzeptes des jeweiligen Trägers und des vorhandenen Personals ihre Kinder in die Kindertagesstätte geben. Die Stadt gehe davon aus, dass die Inanspruchnahme nicht in dem Maße sein wird, wie vor der Pandemie.

Chelsy Haß Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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