Oldenburg Das kommt nicht oft vor: Die Fraktionschefs von SPD, Bernd Bischoff, und CDU, Olaf Klaukien, sind sich einig. Möglich macht das die besonders prekäre Haushaltssituation. Seit Ende vergangener Woche steht fest, dass das Land seine Finanzausgleichsleistungen für Oldenburg um weitere 9,5 Millionen Euro kürzt (NWZ  berichtete). Bischoff denkt an eine „interfraktionelle Arbeitsgruppe“, um Lösungen zu finden, Klaukien regt einen „Schulterschluss im Sinn der Stadt“ an.

Bischoff rechnet mit „bösen Einschnitten“. Klaukien plädiert dafür, trotz allem eine „schwarze Null“ hinzubekommen. Dieses Ziel will auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nicht aus den Augen verlieren, obwohl er sich der Herkulesaufgabe bewusst ist: „Das wird unheimlich schwer werden“, sagte Krogmann am Montagabend in der Ratssitzung.

Die Antrittsrede von Jürgen Krogmann im Wortlaut

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Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler hatte Krogmann zuvor den Diensteid abgenommen, den der Oberbürgermeister mit dem freiwilligen Zusatz „so wahr mir Gott helfe“ bekräftigte. In seiner ersten Rede im Rat als Rathauschef unterstrich Krogmann seinen Anspruch, ein „neues Miteinander“ in der Kommunalpolitik zu entwickeln. Vor allem das Verhältnis zwischen Bürgern und Verwaltung sowie Oldenburg und der Region soll stärker von Dialog geprägt werden.

Krogmann forderte auf, ungewöhnliche Ideen nicht vorschnell fallen zu lassen. Er erinnerte an den Vorschlag, Teile der Buchhagenniederung zu fluten und als Regattestrecke zu nutzen. „Gerade jüngere Leute wollen, dass wir auch Ideen betrachten, die auf den ersten Blick untauglich wirken.“

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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