Neuenwege Spätestens wenn sie die Hauben aufgesetzt haben, ist der Rollentausch perfekt: Dann sind sie Nonnen. „Ich sehe dann auch gleich richtig streng aus“, erzählt Birgit Kempermann lachend. Fröhlichkeit entspricht eher dem Naturell der Vorsitzenden des Heimat- und Bürgervereins Neuenwege. Doch im plattdeutschen Theaterstück, das die Speeldeel Neenweg auf die Bühne bringt, verlangt Kempermanns Rolle verbissene Härte.

neujahrsempfang der Speelkoppel

Karten kann man für alle Vorstellungen schon am Sonntag, 7. Januar, beim Neujahrsempfang (mit Grünkohl und Tortenbüfett) von 11 bis 16 Uhr im Clubhaus Alte Schule, Tweelbäker Weg 197, bekommen. Sie kosten 7 Euro.

Premiere ist am Samstag, 3. Februar, 20 Uhr.Weitere Termine: Sonntag, 4. Februar, 16 Uhr; Freitag, 9. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 11. Februar, 16 Uhr; Freitag, 16. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 18. Februar, 16 Uhr; Freitag, 23. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 25. Februar, 16 Uhr; Donnerstag, 1. März, 20 Uhr; Freitag, 2. März, 20 Uhr; Sonntag, 4. März, 16 Uhr.

„Nonnenpoker“ heißt die Komödie von Jennifer Hülser (niederdeutsch verfasst von Helmut Schmidt), die die Neuenweger im Clubhaus Alte Schule aufführen. Nach der Premiere am 3. Februar folgen noch zehn weitere Aufführungen (siehe Infokasten).

Und darum geht’s: Im Kloster „Blankenburg“ in Neuenwege ist nichts mehr so, wie es mal war. Keine Kirchgänger mehr und das Kloster fällt fast auseinander. Auch die verbliebenen Nonnen wissen langsam nicht mehr, was sie noch machen sollen und vertreiben sich den Tag mit Pokern um Oblaten. Da gibt es die dienstälteste Schwester Agathe (gespielt von Waltraud Hermann), die verrückte Schwester Lucy (Jennifer Wichmann), die keusche Schwester Elisabeth (Jasmin Wichmann) und die Klosterköchin Schwester Eva-Maria (Ilse Wiechmann). Sie überlegen, wie man das Unternehmen „Kloster“ wieder in Schwung bringen könnte. Allerdings nur so lange Mutter Oberin Lucretia (Birgit Kempermann) nicht in der Nähe ist, die ein strenges Regime führt. So lebt es sich bescheiden, bis eines Tages zwei windige Gestalten (Andreas de Vries und Hans-Jürgen Sander) auftauchen, die eine ziemlich große Klappe und einen dicken Koffer voller Geld dabei haben. Nun geht es plötzlich um alles oder nichts. Pokern um das große Geld. Als dann noch „The Big Boss Valencia“ (Ilse Meinen) auftaucht, nimmt das Desaster seinen Lauf.

Spielleiter Hartmut Hemmen freut sich auf eine amüsante Theatersaison, zusammen mit den beiden Souffleusen Lieselotte Oetken und Karin Böckmann. Um das schöne Bühnenbild in der Klosterküche haben sich Hartmut Hemmen, Hans-Jürgen Sander und Harald Leis gekümmert.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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