Oldenburg /Bad Zwischenahn /Wardenburg 432 Mitarbeiter der Rügenwalder Mühle haben im vergangenen Jahr die Cent-Beträge ihres Netto-Gehalts – den „Mühlentaler“ – gespendet. Rund 2200 Euro kamen so zusammen. Das Unternehmen legte noch einmal die gleiche Summe obendrauf. Mit weiteren internen Spendenaktionen entstand eine Gesamtsumme von 5 612 Euro, die Rügenwalder-Chef Christian Rauffus dann noch auf glatte 12 000 Euro aufstockte. Was mit diesem Geld geschehen sollte, darüber machte sich ein Gremium aus Mitarbeitern aus allen Unternehmensbereichen Gedanken. Einfach sei die Entscheidung nicht gefallen, weil es viele gute Vorschläge gegeben habe, sagte Michael Sanft aus der Geschäftsführung bei der Übergabe der Spenden am Montag.

Jeweils 3000 Euro aus dem Mühlentaler gehen an die „Selam Lebenshilfe gGmbH“ mit ihrem Förderverein „Leben in Gemeinschaft“, an das Tierheim Oldenburg, an das Ronald McDonald-Haus in Oldenburg und an die Tschernobylkinder Wardenburg.

Für den Förderverein Leben in Gemeinschaft dankte Georg Töbermann für die Spende. Der Verein wird mit den 3000 Euro zur Finanzierung eines behindertengerecht umgebauten Fahrzeuges für zwei Wohngemeinschaften der Selam in Augustfehn beitragen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im Tierheim Oldenburg trägt der Mühlentaler dazu bei, dass das Hunde-Rudelgehege „Dogsplace“ bald beheizt und dann ganzjährig genutzt werden kann, berichtete Benjamin Heyer.

Iris Neumann-Holbeck vom Ronald McDonald-Haus erklärte die Rügenwalder-Belegschaft zu Paten für ein Appartement im Haus. Die Spende aus Bad Zwischenahn ermögliche es Familien von schwer kranken Kindern, dort einen Rückzugsort nach anstrengendem Klinikalltag zu finden.

Der Tschernobylhilfe aus Wardenburg ermögliche die 3000-Euro-Spende, ihre Arbeit mehrere Jahre fortzusetzen. Der Verein brauche vor allem Sicherheiten für den Transport von Kindern aus Weißrussland zu den Gastfamilien in Deutschland, erläuterte Willy Kayser. Auch die Gastfamilien selbst, die den Besuch der Kinder aus den verstrahlten Gebieten weitgehend selbst finanzieren, möchte die Gruppe unterstützten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.