Oldenburg /Braunschweig Eigentlich hätte das Oldenburger Modellprojekt zu Lockdown-Lockerungen am Montag beginnen sollen. Eigentlich. Seit Mittwochabend steht fest: Es wird verschoben. Die Stadt stehe grundsätzlich hinter dem Vorhaben, allerdings soll die endgültige Entscheidung erst am Dienstag nach dem Treffen der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin fallen, berichtete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Start wäre bei einem positiven Beschluss am Montag, 19. April.

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Indes steht Oldenburg mit seiner Entscheidung nicht allein auf weiter Flur. Auch in Braunschweig, wo ebenfalls ein Modellprojekt gestartet werden soll, ist die Stimmungslage gemischt. Der Start wurde am Donnerstag vom 12. auf den 15. April verschoben. Die Inzidenz lag am Donnerstag bei 63,4 – die Stadt gilt jedoch noch als Hochinzidenzgebiet, erst seit Samstag sind die Werte unter 100.

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Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet, dass die Hälfte der Händler dem Projekt offen gegenüber steht und beweisen möchte, dass die Läden keine Infektionsherde sind. Die anderen seien vorsichtig und fragten, ob sich der Aufwand lohne. In der Gastronomie überwiege die Zurückhaltung, auch aufgrund der Ungewissheit bezüglich des Wetters. Eine Beschränkung auf Kunden aus Braunschweig würde es nicht geben, wohl aber den Aufruf, dass lediglich Kunden aus der Region kommen sollen. Maximal 150 Betriebe könnten dort teilnehmen.

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Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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