Betrifft: „Baudenkmal neben Baudenkmal“, zum Thema Denkmalschutz für verschiedene Gebäude in der Innenstadt (NWZ vom 4. Oktober)

(...) Die Kritiker der „Moderne“ konnten immer wieder belegen, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen mit Bauhaus-Ästhetik nichts am Hut hat. Withold Rybzynski sah hier das Ende der Behaglichkeit gekommen. Collin Ellard hat nachgewiesen, dass es so etwas wie eine angeborene, physiologische Ästhetik des Menschen gibt, mit der Rasterfassaden und Glaskisten nicht kompatibel sind.

Jan Gehl hat die Verheerungen der „Moderne“ für die Urbanität der europäischen Stadt ein Leben lang bekämpft. 80 % aller Deutschen fühlen sich in modernen Gebäuden unwohl. Warum die Bauhaus-Apologeten ihre Minderheiten-Ästhetik der Mehrheit seit 80 Jahren vergeblich versuchen aufzuzwingen, bleibt ein Rätsel. (...) 100 % der Oldenburger sollen sich das Monster vis-a-vis des Schlosses und ihr zerkrümelndes Finanzamt auf Ewigkeit anschauen müssen, wenn es nach den Stararchitekten und Denkmalspflegern ginge. Was für eine Hybris und Arroganz gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung.

Hubert Paluch Oldenburg

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