OLDENBURG Sie wollen die WM-Stimmung live erleben. Das ist vier Oldenburgern das Wichtigste.

Von Christian Quapp OLDENBURG - Die Aufregung steigt bei Jens Dröge, Holger Raschke, Uwe Schütte und Nils Spatz. Die vier 33-Jährigen planen ihren Fußball-Marathon schon seit Jahren. „1998 sind wir zusammen zu einem der WM-Spiele nach Frankreich gefahren. Leider haben wir damals nur noch zwei Karten auf dem Schwarzmarkt bekommen.“

Zur Weltmeisterschaft im eigenen Land sollte das nicht passieren. Schütte: „Wir haben über Freunde und Familien Karten bestellt, damit wir zu möglichst vielen Spielen können.“ Für vier Begegnungen haben sie die begehrten Tickets ergattert. „Wir wären aber auch gefahren, wenn wir gar keine Karten bekommen hätten. Es kommt sowieso mehr darauf an, mit anderen Fans in Kontakt zu kommen.“

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„Am 16. Juni fahren wir nach Köln, da geht es erst mal nur um die Atmosphäre in der Stadt. Am 18. Juni steht dann in Hamburg mit Saudi-Arabien gegen die Ukraine das erste Spiel auf dem Plan. Weiter geht es – ohne Karten – am 20. Juni in Berlin. „Die Stimmung beim Spiel Deutschland gegen Equador wollen wir auf jeden Fall erleben“, schwärmen die vier Fans.

Der nächste Halt ist Nürnberg. Ein Campingplatz mit Freibad direkt neben dem Stadion ist schon gebucht, und am 22. Juni steht die Partie USA-Ghana auf dem Programm. Wenn Deutschland den Gruppensieg schafft, kommt am 24. Juni in München mit dem Achtelfinale der fußballerische Höhepunkt der Reise: „Am besten gegen England oder Schweden.“ Das einzige Problem der vier Schlachtenbummler: Ihnen fehlt der Stellplatz für das Wohnmobil. „Die drei zentral gelegenen Campingplätze in München nehmen keine Reservierung an“, erzählt Schütte. Mit dem letzten Achtelfinale in Hannover am 27. Juni endet die Reise.

Zwölf Tage wollen sie in ihrem gemieteten Wohnmobil unterwegs sein, auf 3000 Kilometer schätzen sie die Strecke die vor ihnen liegt. Urlaub zu bekommen war kein Problem, etwas schwieriger wurde es, als Frauen und Lebensgefährtinnen den Trip genehmigen sollten. „Ich habe eine elf Monate alte Tochter, da gab es schon einige Diskussionen“, berichtet Uwe Schütte. Weil die Planung aber schon so lange läuft, konnten doch alle Familien überredet werden. „Immerhin ist es die letzte WM in Europa, die wir noch so zusammen erleben können, bevor wir zu alt sind.“

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