OLDENBURG Die erste Runde im Verbandspokal steht an. Beide Niedersachsenligisten spielen auswärts.

Von Henning Busch

und Heinz Arndt OLDENBURG - Zwei ambitionierte Niedersachsenligisten aus Oldenburg, ein Ziel: Mit Siegen in der ersten Runde des Verbandspokals am Sonntag wollen sich die favorisierten Teams des VfL Oldenburg (um 15 Uhr beim SV Brake) und VfB Oldenburg (um 18 Uhr beim TuS Esens) lukrative Gegner sichern. So warten in der zweiten Runde u.a. die Regionalligisten SV Wilhelmshaven und Kickers Emden auf die beiden Sieger.

„Es ist für uns sehr wichtig, dass wir vernünftig aus den Startlöchern kommen und von Anfang an zeigen: Wir sind da und wollen unser Ziel Oberliga-Aufstieg unbedingt in die Tat umsetzen“, forderte VfB-Vorstand Jörg Rosenbohm vor dem morgigen NFV-Pokalspiel beim Niedersachsenliga-Aufsteiger TuS Esens. „Zudem wäre es schade, wenn wir die große Chance auf ein nachfolgendes Spiel gegen Kickers Emden vergeben würden.“

Vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2006/2007 plagen VfB-Trainer Joe Zinnbauer jedoch Verletzungssorgen. „Glücklicherweise hat Marcel Salomo das Training wieder aufgenommen. Für Christian Thölking und Alexander Eckel wird es aber eng“, erläutert der Coach, dem zudem Rüstem Ersu und Arkadius Wojcik fehlen. So könnte der kurzfristig verpflichtete Stürmer Kim Wan-Soo sogar in der Startelf stehen. Bei seinen bisherigen Einsätzen in Vorbereitungsspielen für den VfB zeigte der 25-jährige Südkoreaner vielversprechende Ansätze.

Zinnbauer ist klar, dass seine Mannschaft in Ostfriesland ein heißer Tanz erwartet: „Esens geht mit der Aufstiegs-Euphorie in dieses Spiel, die Mannschaft kann auf eine konsequent agierende Abwehr und schnelle Angreifer bauen.“

Auch Stadtrivale VfL Oldenburg geht als Favorit in die erste NFV-Pokalrunde, weiß aber ebenfalls um die Stärken der Gastgeber aus der Wesermarsch. „Der SV Brake hat sich personell verstärkt, will in unsere Spielklasse aufsteigen und ist in der abgelaufenen Saison nicht umsonst Bezirkspokalsieger geworden“, warnt VfL-Coach Frank Claaßen vor den Qualitäten der Truppe des Ex-VfBers Ralf Voigt. „Dennoch werden wir die Rolle als Favorit annehmen und müssen gewinnen“, ergänzt Claaßen, der den Pokalfight als „sehr guten letzten Test“ vor der am 13. August mit einem Heimspiel gegen Bockenem beginnenden Saison einstuft.

Im Tor muss der VfL-Coach erneut auf Thomas Wegmann verzichten. Die Nummer eins erlitt beim Warmmachen vor dem Freundschaftsspiel gegen Kuba (0:3) eine leichte Gehirnerschütterung und wird erneut von Stefan Hilgenberg (Claaßen: „Er genießt mein vollstes Vertrauen“) vertreten. Ebenfalls noch verletzungsbedingt pausieren müssen Tim Steidten, Sebastian Schröer, Roman Wöhlecke und Lucas de Souza Martins.

Derweil soll sich die neuformierte Viererkette „Schnabel-Kück-Attoh-Schicke“ nach der guten Leistung gegen Kuba weiter einspielen.

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