OLDENBURG Äußerst erfolgreich sind die Tennis-Landesmeisterschaften der Frauen, Männer und Altersklassen für die Teilnehmer des Oldenburger Tennisvereins (OTeV) verlaufen. So konnten sich bei den Titelkämpfen in Hannover sowohl Mattis Wetzel als auch Michael Palm die Landesmeisterschaft sichern.

In der Männer-Konkurrenz waren in Wetzel, Gian-Luca Blöcker, Andreas Cirja, Christian Cremers, Lasse Muscheites und Yannick Staschen gleich sechs Akteure des OTeV an den Start gegangen. Dabei konnten die erst 15-jährigen Muscheites, Cirja und Blöcker wichtige Erfahrungen im überregionalen Männerbereich sammeln. Lediglich Cremers und Wetzel überstanden allerdings die erste Runde.

Staschen verlor derweil in einer extrem spannenden und ausgeglichenen Partie nur denkbar knapp mit 5:7 im Tie-Break des dritten Satzes gegen den erfahrenen Ex-OTeVer Daniel Höppner. Derweil stellte Wetzel seine gute Form aus den vergangenen Wochen nachhaltig unter Beweis. Nach Siegen gegen Joachim Schemm, seinen Vereinskameraden Christian Cremers, Jens Vorkefeld und Friedrich Klasen traf der an Nummer zwei gesetzte Oldenburger im Finale auf die Nummer vier der Setzliste, George von Massow von DTV Hannover.

Ausgerechnet gegen von Massow hatte der OTeVer allerdings die letzten beiden Begegnungen verloren. „Gegen mich spielt er immer das Tennis seines Lebens“, zeigte sich Wetzel daher vor der Partie gewarnt. Zurecht, denn auch diesmal spielte der Hannoveraner stark auf. Allerdings ließ sich der Oldenburger trotz der 1:6-Niederlage im ersten Satz und 3:4 sowie 15:40 gegen ihn im zweiten Durchgang nicht entmutigen. Im Gegenteil: Wetzel startete eine grandiose Aufholjagd, gewann den zweiten Satz noch mit 6:3 und ließ auch im dritten Durchgang beim 6:4 nichts mehr anbrennen. Damit sicherte sich der als Vizemeister angetretene Oldenburger erstmals den Landesmeister-Titel.

Derweil setzte sich Michael Palm bei den Männern 60 durch. An Position zwei gesetzt spielte er sich problemlos durch die ersten Runden, ehe er im Halbfinale gegen Berthold Knipper beim 6:2 und 7:6 das erste Mal richtig gefordert wurde. Im Endspiel bezwang er dann Walter Brand aus Holzminden souverän mit 6:2 und 6:4.

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