Oldenburg /Hamburg Zu den „Heroes of Hamburg“ gehörten in diesem Jahr mehrere Kickboxer vom Verein für Traditionellen Budosport (VTB). Beim so benannten Kampfsportspektakel in der Hansestadt, das zu den größten Turnieren in Norddeutschland zählt, verbuchten die „Helden“ von Trainerin Heidi Hartmann vier Siege und fünf weitere Podestplätze.

Als erste Aktive zeigten die Brüder Ali und Yassin Taheri ihr Können. „Die beiden Afghanen haben bereits in ihrer Heimat das Kickboxen intensiv betrieben und gingen das zweite Mal für den VTB an den Start“, erklärte Hartmann. Yassin stieg in drei Kategorien in den Ring und verlor nur einen Kampf. Im Vollkontakt-Finale der Juniorenklasse bis 63,5 Kilogramm unterlag er Vincenco Pendolino vom Verein Kadgamala aus Schleswig-Holstein. Sowohl in der Disziplin Low Kick als auch im K1 holte sich der Bald-18-Jährige dagegen souverän Platz eins. „Yassin war der erfolgreichste Sportler des VTB auf diesem Turnier“, sagte Hartmann.

Sein vor kurzem 17 Jahre alt gewordener Bruder musste mangels Gegner in seiner Alters- und Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm im Vollkontakt der Männer antreten. Dort musste sich Ali Taheri mit Rang drei zufrieden geben, nachdem er im Halbfinale trotz eines beherzten und dominanten Kampfstils weniger Treffer als Felix Dührsen (ebenfalls Kadgamala) setzte.

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Joelle Kannapin, die wie Vereinskollegin Fiona Wohlers im Leichtkontakt und im Pointfight der Juniorinnen (16 bis 18 Jahre) startete, überzeugte in der 65-Kilogramm-Klasse insbesondere im Leichtkontakt, wo sie sich durch klare Siege den ersten Platz sicherte. In der anderen Disziplin reichte es immerhin zu Rang drei. „Eine kampfstarke Leistung“, lautete Hartmanns Urteil.

Wohlers, die in ihren Duellen mit Faust- und Fußtechniken unermüdlich auf der Matte vorwärts marschierte, erreichte im Leichtkontakt „nur“ Silber, weil Finalgegnerin Lea Geiß (Kickboxen Özdemir Goslar) konstanter punktete. Im Pointfight zeigte die VTBerin gegen Dimitria Kostanti (Budo Schule Korykeion Dortmund) im Halbfinale eine starke Aufholjagd, musste sich im Kampf um Platz eins jedoch wiederum geschlagen geben. Diesmal hieß die Siegerin Alicia Osmanovic (Feuersports Bremen).

Mit echten Schwergewichten bekam es Jakob Algisch in der Juniorenklasse über 84 Kilogramm zu tun. Die Masse von Maximilian Horstmüller (Kampfsportverein Kempokai Münster) konterte der 16-Jährige im Finale mit seiner Klasse und setzte die besseren Treffer. „Obwohl Jakob erst seit nicht einmal einem Jahr das Kickboxen trainiert, hat er nun bei seinem vierten Turnier schon den dritten Sieg im Leichtkontakt errungen“, freute sich Hartmann.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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